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Bereits verlegte Stolpersteine



Alfred Simon * 1876

Wohlwillstraße 9 (Hamburg-Mitte, St. Pauli)


HIER WOHNTE
ALFRED SIMON
JG. 1876
DEPORTIERT 1941
ERMORDET IN
RIGA

Weitere Stolpersteine in Wohlwillstraße 9:
Rosa Halbherr

Alfred Simon, geb. 17.6.1876 in Berlin, deportiert am 6.12.1941 nach Riga-Jungfernhof, Todesdatum unbekannt

Wohlwillstraße 9 (Jägerstraße 9)

Die Eltern von Alfred Simon waren Carl und Flora Simon, geborene Reibach. Alfred Simon entrichtete 1921 erstmalig Kultussteuern an die Jüdische Gemeinde Hamburg. Er war Angestellter in einer Zigarettenfabrik, später Werkmeister. Nach 1921 heiratete er eine Christin mit Vornamen Anni und hatte mit ihr eine gemeinsame Tochter, Irma, die am 17. September 1923 zur Welt kam. Irma wurde evangelisch getauft. Später wurde die Ehe geschieden. 1924 wurde Alfred erwerbslos. Auf der Deportationsliste für den Transport nach Riga wurde Alfred Simon als Schuhmacher geführt. Er überlebte die Deportation nicht.


© Christiane Jungblut

Quellen: 1; 5, StaH 522-1 Jüdische Gemeinden, 992 e 1, Bd. 4.
Zur Nummerierung häufig genutzter Quellen siehe Recherche und Quellen.

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