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Karl Sander * 1884

Steindamm 20 (Hamburg-Mitte, St. Georg)


HIER WOHNTE
KARL SANDER
JG. 1884
1939 KZ HH-FUHLSBÜTTEL
1939 GEFÄNGNIS HAMBURG
1943 ZUCHTHAUS HH-FUHLSBÜTTEL
DEPORTIERT 1943
AUSCHWITZ
ERMORDET 22.2.1943

Karl Sander, geb. 1.11.1884 in Essen, ermordet im KZ Auschwitz am 22.2.1943

letzte Wohnadresse: Steindamm 20

Karl Sander war von Beruf Schlachter und Mitglied der Hamburger Jüdischen Gemeinde bis zu seinem Austritt 1932. Seine Eltern waren David und Karoline Sander, geb. Berich. Er hatte eine nichtjüdische Ehefrau mit dem Vornamen Gertrud. Mindestens seit Ende der 1920er Jahre lebte er unter verschiedenen Adressen in St. Georg, 1934 zog er vorübergehend in die Kastanienallee, bevor er spätestens 1937 wieder nach St. Georg, diesmal in den Steindamm, zurückkehrte. Im Jahr 1939 wurde er aus unbekanntem Grund verhaftet und zuerst ins KZ Fuhlsbüttel und schließlich, wahrscheinlich aufgrund eines Urteils, ins Zuchthaus Bremen-Oslebshausen eingewiesen. 1943 befand er sich im Zuchthaus Fuhlsbüttel und wurde von dort aus am 14. Januar 1943 ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert, wo er gut einen Monat später den Tod fand.

© Benedikt Behrens

Quellen: 1; 4; 8; Schreiben und E-Mail des Museums Auschwitz-Birkenau v. 30.6. und 17.8.2005.
Zur Nummerierung häufig genutzter Quellen siehe Recherche und Quellen

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