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Bertha Heyn * 1896

Wrangelstraße 14 (Eimsbüttel, Hoheluft-West)

1941 Riga

Bertha Heyn, geb. am 24.11.1896 in Hamburg, deportiert nach Riga am 6.12.1941

Wrangelstraße 14

Bertha Heyn war die Tochter von Eduard und Toni Heyn, geb. Burgheim. Ihre Mutter war am 5.1.1861 in Bromberg in der Provinz Posen geboren und starb im Mai 1937. Sie hatte in der Gneisenaustraße 43 gewohnt.

Berthas Schwester Charlotte war zwei Jahre älter als sie. Im Gegensatz zu Bertha gelang Charlotte die Emigration. Sie starb 1976 in San Francisco. Als die beiden Töchter geboren wurden, lebte die Familie in der Hamburger Neustadt. In Berthas Geburtsurkunde war als Adresse Wexstraße 6 angegeben. Später zog die Familie in die Gneisenaustraße 43 in Hoheluft-West, die als jüngste Straße im Generalsviertel ab 1908 bebaut worden war.

Bertha Heyn hatte nie geheiratet, von Beruf war sie Schneiderin. Auch ihre Schwester Charlotte, die als Verkäuferin arbeitete, blieb ledig. Berthas Name tauchte schon auf der Ausfallliste für die Deportation nach Lodz am 25. Oktober 1941 auf, war dort aber gestrichen. Knapp zwei Monate später wurde sie im Alter von 45 Jahren nach Riga deportiert. Weitere Spuren von ihr gibt es nicht.

© Susanne Lohmeyer

Quellen: 1; 4; 5; StaH 332-5 Standesämter, 2406 und 3971/1896; StaH 332-5, 2340 und 216/1894; StaH 332-5 ,8151 und 50/1937; StaH 522-1, Jüdische Gemeinden, 992e2 Bd 3, Deportationsliste; HAB I 1933; HAB II 1935.

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