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Bereits verlegte Stolpersteine



Ausweisfoto von Rosa Sänger
Rosa Sänger
© Stadtarchiv München

Rosa Sänger (geborene Friedburg) * 1866

Bundesstraße 95 (Eimsbüttel, Eimsbüttel)


HIER WOHNTE
ROSA SÄNGER
GEB. FRIEDBURG
JG. 1866
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 21.4.1944

Weitere Stolpersteine in Bundesstraße 95:
Wilhelm Clasen, Flora Sänger, Willy Sänger, Erwin Sänger

Erwin Sänger, geb. am 17.2.1935 in Hamburg, eingeliefert am 13.7.1942 in die Kinderfachabteilung der Heil- und Pflegeanstalt Langenhorn, dort ermordet am 10.4.1943
Flora Sänger, geb. Löwenberg, geb. am 12.7.1895 in Hannover, deportiert am 15.7.1942 nach Theresienstadt, weitertransportiert am 28.10.1944 nach Auschwitz
Rosa Sänger, geb. Friedburg, geb. am 30.5.1866 in Hamburg, deportiert von München nach Theresienstadt am 18.6.1942, ermordet am 21.4.1944
Willy Sänger, geb. am 26.5.1893 in Buttenwiesen/Bayern, deportiert am 15.7.1942 nach Theresienstadt, weitertransportiert am 28.9.1944 nach Auschwitz

Bundesstraße 95

Dass vor dem Haus Bundesstraße 95 ein Stolperstein für Rosa Sänger verlegt wurde, war ein Irrtum, der sich erst im Laufe der Recherche aufklärte. Rosa Sänger, die in Hamburg geboren und von München nach Theresienstadt deportiert und ermordet wurde, war nicht die Mutter von Willy Sänger.

Diese hieß vielmehr Röschen Sänger, Tochter des Putzwarenhändlers Gottschalk Friedburg und seiner Ehefrau Johanne, geb. Rosenbaum. Röschen Sänger wurde am 14.5.1871 in Hamburg geboren. Ihr Ehemann Jacob (geb. 1857) war gebürtig aus Buttenwiesen in Bayern. Seine Eltern waren der Krämer Salomon Sänger und dessen Ehefrau Peppi, geb. Einstein.

Röschen und Jacob Sänger heirateten am 16. Juni 1892 in Hamburg. Sie hatten fünf Kinder: die Zwillinge Willy und Edith (geb. 25./26.5.1893), Paula (geb. 28.6.1894), Bertha (geb. 13.3.1896) und Irma (geb. 26.6.1900). Nach der Heirat lebte das Ehepaar in Buttenwiesen und zog 1898 nach Hamburg. Von den fünf Kindern ist nur das Jüngste, Irma, in der Hansestadt zur Welt gekommen.

Röschen Sänger hatte eine ältere Halbschwester namens Rosa. Rosa Friedburg war ebenfalls eine Tochter von Gottschalk Friedburg, aber ihre Mutter war Sara, geb. Alexander. Rosa wurde am 20.5.1866 geboren, war also fünf Jahre älter als Röschen. Die Mutter Sara war früh gestorben, der Vater hatte 1867 wieder geheiratet. Aus dieser Ehe stammte Röschen. Rosa heiratete im Februar 1890 den aus Buttenwiesen in Bayern stammenden und in Hamburg wohnenden Schlachter Abraham Sänger. Ihre Halbschwester Röschen heiratete dann Abrahams Bruder Jacob Sänger, der in Buttenwiesen lebte. Wahrscheinlich hatte sie ihn über ihre Halbschwester kennengelernt. Als die Mädchen heirateten, wohnten sie mit ihrer Familie in der Neustadt in der Peterstraße.

Während Rosa Sänger mit ihrer Familie zunächst in Hamburg lebte und später nach Bayern übersiedelte, war es bei Röschen und Jacob Sänger umgekehrt. Jacob Sänger erwarb 1912 die Hamburgische Staatsangehörigkeit. Damals handelte er mit Haushaltsartikeln. Bis 1906 hatte die Familie in der Neustadt gewohnt, im Neuen Steinweg 16 und im Kohlhöfen 42. Dann zog sie in den Grindel, zuerst an den Grindelberg 7a, dann in die Grindelallee 150, später gab es noch mehrere Umzüge innerhalb des Stadtteils. Als Jacob Sänger 1916 starb, wohnte die Familie in der Bogenstraße 4. Auf der Sterbeurkunde war als Beruf "Betriebsleiter" eingetragen.

In Hamburg lebte Röschen Sänger nach Jacobs Tod unter verschiedenen Adressen, u. a. bei ihren Kindern in der Bundesstraße 95, der Liliencronstraße 10 (heute: Heymannstraße) und der Johnsallee 54. Schließlich, als die Verfolgung sich zuspitzte, in der Schlachterstraße 40/42, Haus 5 und 1941 in der Isestraße 79 (bei Salomon). Röschen Sänger war Schneiderin, jedoch berufsunfähig. Für ihren Lebensunterhalt sorgte ihr einziger Sohn Willy.

Röschen Sänger bemühte sich ab 1940 um eine Ausreise. In einer "Unbedenklichkeitsbescheinigung" vom 11. April 1940 war als Ziel noch Süd-Amerika angegeben. Am 1. Juli 1940 hieß das Ziel Shanghai. Am 15. Oktober 1941 hat Röschen Sänger ihre Heimatstadt Hamburg letztendlich allein und für immer verlassen. Glücklicherweise war ihr wohl klar, dass sie sich in größter Gefahr befand und alles tun musste, eine Ausreisemöglichkeit zu finden. Mit der Bahn fuhr sie über Berlin nach Barcelona. Von dort reiste sie mit dem Schiff nach Kuba, wo sie vier Wochen ausharren musste, bevor es per Schiff nach Kolumbien weiterging und dann mit dem Flugzeug von Kolumbien nach Ecuador, wo bereits ihre Tochter Bertha Gumpel lebte. Eigentlich wollte sie nach Kalifornien, wo Tochter Irma mit ihrem Mann Julius Freundlich lebte. Für die USA bekam Röschen Sänger jedoch kein Visum. Dorthin konnte sie erst 1945 mit dem Flugzeug über Miami fliegen, denn der Panama-Kanal war damals für Ausländer gesperrt. Die Reise von Deutschland nach Ecuador finanzierte der Schwiegersohn Bruno Gumpel, die Reise von Ecuador in die USA der Schwiegersohn Julius Freundlich, der seinen Namen in den USA in Julius Friend änderte. Röschen Sänger, die sich in Amerika Rosa Saenger nannte, ist erst kurz vor ihrem 100. Geburtstag in San Diego verstorben.

Der Sohn Willy Sänger besuchte in Hamburg die Talmud Tora Realschule und absolvierte anschließend eine Banklehre, möglicherweise im Bankgeschäft Moses Lewinsohn, wo er später tätig war. Ab 1920 arbeitete er als Sekretär, Buchhalter und Kassierer bei der Deutsch-Israelitischen Gemeinde, wo er auch für die Depositenkasse der milden Stiftungen zuständig war. Willy, einen Tag jünger als seine Zwillingsschwester Edith, heiratete Flora Löwenberg, die aus Hannover stammte (s. Familie Löwenberg). Flora war die Tochter von Michaelis Löwenberg und seiner Frau Rosa Rebekka – in der Familie offenbar Babette genannt –, geb. Seewald. Löwenbergs hatten vier Töchter: Henny (geb. 1892), Else (geb. 1893), Flora (geb. 1895) und Irma (geb. 1897) – alle in Hannover geboren. Flora Sänger war Lehrerin, später Hausfrau. Willy Sänger war seit 1920 Mitglied der Gemeinde, also seitdem er dort arbeitete. Die Familie wohnte in der Bundesstraße 95, vermutlich verfolgungsbedingt musste sie im Oktober 1939 in die Beneckestraße 4 I umziehen. Zu der Zeit war Willy und Floras Sohn Jacob bereits mit einem Kindertransport nach England gelangt, wo er in einer Pflegefamilie lebte. 1941 kam Willys Nichte Inge Löbenstein in die Familie, deren Eltern emigrieren konnten. Wie lange Willy Sänger bei der Gemeinde arbeitete, ist unklar. Zuletzt war er als Lagerarbeiter bei der Firma Semmelhaak & Wulf beschäftigt, wobei es sich vermutlich um Zwangsarbeit handelte. Auf der Deportationsliste für den Transport vom 15. Juli 1942 nach Theresienstadt war für Willy Sänger die Adresse Beneckestraße 4 angegeben, für seine Ehefrau Flora die Beneckestraße 6. Das Ehepaar wurde mit demselben Transport nach Theresienstadt deportiert. Der Befehl zum Weitertransport trennte sie: Während Willy am 28. September 1944 nach Auschwitz gebracht und ermordet wurde, trat Flora diesen Weg einen Monat später an.

Das jüngste Mitglied der Familie, Erwin, hatte das Downsyndrom. Am 13. Juli 1942 wurde er von der Gestapo in die Kinderfachabteilung der Heil- und Pflegeanstalt Langenhorn eingewiesen, zu dem Zeitpunkt, als seine Eltern nach Theresienstadt deportiert wurden. Bis dahin hatte er offensichtlich in seiner Familie gelebt, wobei seine Behinderung den Behörden allerdings bekannt war. Seine Eltern brachten ihn selbst nach Langenhorn, wo sie den Schwestern erklärten, sie müssten sich am nächsten Morgen um 4 Uhr zum Abtransport an der Sammelstelle einfinden und dürften auf Befehl der Gestapo das Kind nicht mitnehmen. Die Mutter weinte, als sie sich von ihrem Kind trennen musste. Erwins Krankengeschichte ist im Archiv des Krankenhauses nicht erhalten. Seine Tante Irma, eine Schwester seines Vaters, gab im Wiedergutmachungsverfahren an, Erwins Entwicklung sei verzögert gewesen. So lernte er erst mit drei Jahren das Laufen und selbstständige Essen. Der Kinderarzt Kurt Freundlich hatte ihn betreut. Eingeschult wurde er in Hamburg nicht, was vermutlich sowohl an seinem krankheitsbedingten Entwicklungsrückstand lag, aber natürlich auch daran, dass jüdische Kinder in den 1940er Jahren nicht mehr zur Schule gehen durften. Am 10.4.1943 wurde Erwin Sänger nachts von dem Arzt Friedrich Knigge getötet. Im Totenschein wurde bewusst eine natürliche Todesursache (Bronchopneunomie) bescheinigt. Beerdigt wurde Erwin am 14. April 1943 in Ohlsdorf. Für die Kosten musste der Jüdische Religionsverband aufkommen. Aus der Akte der Heil- und Pflegeanstalt Langenhorn geht hervor, dass die Anstalt die Eltern des Kindes mit einem Telegramm an die Beneckestraße 4 vom Tod ihres Sohnes informieren wollte, obwohl diese unmittelbar nach der Einlieferung des Kindes deportiert worden waren. Erwin Sänger scheint das einzige behinderte jüdische Kind in Hamburg gewesen zu sein, das nicht deportiert, sondern in einer Hamburger Kinderfachabteilung getötet wurde.

Was wurde aus den anderen Familienmitgliedern? Edith, Willys Zwillingsschwester, wurde wie ihr Zwillingsbruder und ihre Schwägerin Flora am 15. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert. Zuletzt hatte sie in der Dillstraße gewohnt. Vorher wohnte sie in der Isestraße 79 (bei Salomon) und in der Schlachterstraße, vermutlich zusammen mit ihrer Mutter. Edith versuchte, nach Südamerika auszuwandern. Im Februar 1939 füllte sie den Fragebogen für Emigranten aus. Zu der Zeit wohnte sie in der Liliencronstraße 10, also vermutlich bei der Familie der Frau ihres Zwillingsbruders. Als Beruf gab sie Schneiderin an. Diesen Beruf übte sie 1939 aber nicht mehr aus, sondern verdiente ihr Geld als "Aufsichtsbeamtin". Da sie über kein Vermögen verfügte – ihr Jahreseinkommen gab sie mit 1200 Reichsmark an –, erhoffte sie Unterstützung vom Hilfsverein. Eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" datiert vom 28. Februar. Diese Bescheinigung wurde bis zum 30. Juni 1939 verlängert, aber auch bis zu diesem Zeitpunkt gelang ihr die Auswanderung nicht. Eine spätere "Unbedenklichkeitsbescheinigung" datiert vom April 1940. Zu dem Zeitpunkt wohnte Edith Sänger in der Isestraße 79. Doch Edith konnte nicht ausreisen, sondern wurde am 15. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert. Im Februar 1945 wurde sie von dort in die Schweiz gebracht. Die Aktion gehörte zu den zwischen den Nationalsozialisten und internationalen Organisationen ausgehandelten Freilassungsgeschäften. Dieser Transport blieb der einzige. Wahrscheinlich stoppte Hitler die Aktion, als er davon erfuhr. In dem Transport waren 1200 Menschen, die meisten davon Alte. Dass Edith Sänger die Hölle Theresienstadt überlebt hat und später in Kalifornien wieder mit ihrer Mutter und ihren Schwestern vereint war, grenzt an ein Wunder. Sie heiratete und hieß nach der Heirat Edith Schloss. Von 1948 bis 1955 arbeitete sie bei der Firma Ratner Manufactoring Co. in San Diego. Als sie kaum noch sehen konnte, musste sie die Tätigkeit dort aufgeben. Am 7.1.1984 starb Edith Schloss, geb. Sänger.

Paula Sänger heiratete 1919 ihre Jugendliebe, den Schlachter John Löbenstein (geb. 1894 in Hamburg), Sohn des Schlachtermeisters Abraham Löbenstein aus dem Grindelhof 8. Bis zu ihrer Heirat arbeitete sie als Büroangestellte. Das Ehepaar hatte drei Kinder, den Sohn Jacob Daniel (geb. 1920), die Tochter Jetta (geb.1921), die als Kleinkind an einem Herzleiden verstarb, und die Tochter Inge (geb. 1923). Die Familie wohnte Mitte der 1930er Jahre in der Johnsallee 54. Der Sohn Jacob Daniel emigrierte 1939 im Alter von 18 Jahren mit dem Schiff nach Paraguay, von dort weiter nach Argentinien. Löbensteins wollten ebenfalls 1938 nach Paraguay auswandern, aber ihre Emigration klappte nicht reibungslos. Im Februar 1939 wurde in den Wohnräumen eine Überprüfung des Umzugsguts vorgenommen. John Löbenstein war zu der Zeit nicht mehr Schlachter, sondern verwaltete für die Jüdische Gemeinde das Grundstück Johnsallee 54, ein Gebäude, das die Gemeinde 1928 erworben hatte. Von 1929 bis 1937 wurde es von verschiedenen jüdischen Einrichtungen genutzt, vor allem von Jugendorganisationen. Es beherbergte unter anderem auch einen Hort für jüdische Schulkinder. Auf der Kultussteuerkarteikarte war für John Löbenstein als Beruf "Pedell" eingetragen. Von September 1939 bis Juli 1942 war das Haus Teil des Jüdischen Krankenhauses, da das Gartenhaus-Gebäude Johnsallee 68 nicht länger ausreichte. 1942 hatte sich die Zahl der Patienten dann so verringert, dass das Gebäude Nr. 54 nicht mehr benötigt wurde. Im Juli 1942 wurden von hier 12 Menschen nach Auschwitz und Theresienstadt deportiert. Am 18. Dezember 1942 musste es an die Stadt Hamburg verkauft werden.

Nachdem das Gebäude Krankenhaus geworden war, leitete das Ehepaar Löbenstein ein Pflegeheim der Jüdischen Gemeinde. Bevor den Löbensteins die Emigration gelang, musste die Familie noch in die Schlachterstraße 40/42, Haus 5 umziehen, wo auch die Mutter und die Schwester Edith lebten. Die Familie wanderte im Juni 1941 nach Argentinien aus und zog später nach Kalifornien. Eine Tragödie für das Ehepaar Löbenstein war, dass sie ihre Tochter Inge in Hamburg zurücklassen mussten, da für sie die Einreisegenehmigung nicht galt. Sie wurde von ihrem Onkel Willy aufgenommen. Inge heiratete am 6. November 1941 einen Mann namens Rosenthal. Da beide schon zwei Tage nach ihrer Heirat nach Lodz deportiert wurden, ist zu vermuten, dass die Deportation Anlass für die Heirat gewesen war. In der Deportationsliste war sie noch unter ihrem Mädchennamen Löbenstein und der Adresse Beneckestraße 4 verzeichnet, wo auch ihr Onkel und ihre Tante wohnten. Aufgeführt war sie unter den "freiwillig Evakuierten". Inges Mutter Paula Löbenstein litt zeitlebens daran, dass sie ihre Tochter in Hamburg hatte zurücklassen müssen.

Bertha Sänger heiratete 1924 den Prokuristen Bruno Gumpel (geb. 1897 in Hamburg). Zur Zeit ihrer Eheschließung wohnte sie im Loogestieg 4. Das Paar lebte dann in der Isestraße 49. Bruno Gumpel war Inhaber der Export–Import Firma Ephraim, Gumpel & Co. Diese Firma, die er 1929 gegründet hatte, wurde zum 1. August 1938 "arisiert" und von Ernst O. Timmermann übernommen. Bertha und ihr Mann Bruno wanderten im Januar 1939 nach Ecuador aus. Mit ihnen reisten der Sohn Edgar (geb. 1925) und Ruth Löbenstein (geb. 1922). Ruth Löbenstein war die Tochter von Siegfried Löbenstein, vermutlich einem Bruder von John Löben­stein. Dass sich alle Kinder von Röschen Sänger nach Südamerika orientierten, hatte vielleicht etwas mit den geschäftlichen Kontakten Bruno Gumpels zu tun. Es gelang Bruno Gumpel aber trotz aller Anstrengungen nicht, in Ecuador beruflich Fuß zu fassen. Deshalb siedelte die Familie Ende 1945 nach New York über, wo Brunos Bruder Berthold Gumpel ein Exportgeschäft, die Firma Gluestock Trading Service Inc., betrieb, in die Bruno eintrat. Auch diese Firma musste 1956 aufgegeben werden, und Bruno Gumpel und seine Familie waren mittellos. Später lebten Gumpels wie auch Berthas Mutter und Schwestern im kalifornischen San Diego.

Irma Sänger heiratete im Dezember 1922 den Kaufmann Julius Freundlich aus der Glashüttenstraße 111 D. Beide konnten in die USA emigrieren, wie auch zwei Brüder und eine Schwester Julius Freundlichs. Julius’ Mutter Johanna wurde am 18. November 1941 von Hamburg nach Minsk deportiert. Irma Freundlich, geb. Sänger, lebte als Irma Friend in den 1960er Jahren in San Diego.

© Susanne Lohmeyer

Quellen: 1; 2 (FVg 5738; FVg 5739; FVg 5486; R 1938/1945); 4; 5; 8; StaH 30, K6847; StaH 332-3 Zivilstandsaufsicht Nr. 3032 A 110; StaH 332-5 Standesämter, 8032 u. 84/1916; StaH 332-5, 2796 und 709/1892; StaH 332-5, 2758 und 131/1890; StaH 332-5, 8677 u. 737/1922; StaH 332-5, 8729 u. 283/1919; StaH 332-5, 3489 u. 293/1924; StaH 332-7 Staatsangehörigkeitsaufsicht, B III + 112690; StaH 351-11 AfW, 090132 Jack Black; StaH 351-11 AfW, 1875 (Rosa Saenger nach Willy Saenger); StaH 351-11 AfW, 18345 (Bertha Gumpel); StaH 351-11 AfW, 19687 (Bruno Gumpel); StaH 351-11 Afw, 2316 Johanna Freundlich; StaH 351-11 AfW, 16204 (Julius Löbenstein); StaH 351-11 AfW; 16858 (Paula Löbenstein); StaH 352-8/7 Staatskrankenanstalt Langenhorn, Erwin Sänger (30111); Gedenkbuch der Münchner Juden, S. 392; HAB II 1904, 1937; Standesamt Buttenwiesen; Terezin Digital Resource Center. Zugriff 19.6.2010; www.ghetto-theresienstadt.de/pages/t/transporte.htm, Zugriff 20.6.2010; www1.uni-hamburg.de/rz3a035/johnsallee2.html, Zugriff 23.6.2010; Marc Burlon, Die "Euthanasie" an Kindern; Ernst Klee, "Euthanasie", S. 343; Hildegard Thevs, Stolpersteine in Hamburg-Rothenburgsort, S. 146ff.

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