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Michael Frankenthal * 1866
Isestraße 69 (Eimsbüttel, Harvestehude)
HIER WOHNTE
MICHAEL
FRANKENTHAL
JG. 1866
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
ERMORDET 4.11.1942
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Michael Frankenthal, geb. 1.9.1866 in Lübeck, deportiert 15.7.1942 nach Theresienstadt, dort verstorben 4.11.1942
Isestraße 69 (Harvestehude)
Michael "Michel" Frankenthal wurde 1866 als zweitjüngstes Kind von Levy Joseph Frankenthal (1823-1911) und Henriette "Jette" Frankenthal, geb. Hirschberg (1826-1916) in der Hansestadt Lübeck geboren, woher beide Elternteile stammten. Der Vater Levy Joseph Frankenthal war seit 1851 Lübeckischer Bürger. Michael hatte sieben Geschwister: Adolf/Abraham (geb. 1851), Friederike "Rieke", später verheiratete Kleve (1856-1931), Johanna (geb. 1858), John (1860-1929), Joseph Levy (1863-1940), Fanny (geb. 1865) und Semmy (1868-1939).
Die Familie wohnte in Lübeck im Jakobi-Quartier in der Straße Langer Lohberg. In der Volkszählung 1851 lautete der Beruf von Levy/Levi Frankenthal "Höker", im Nebenberuf war er als Pferdehändler tätig. 1857 wurde er im Formblatt der Volkszählung mit "Productenhändler" (Händler für Sonderposten) und 1862 als Kaufmann verzeichnet. Auch 1880 war er mit der Berufsangabe Kaufmann vermerkt, zu den von ihm verkauften Produkten gehörte zu dieser Zeit auch Porzellan. Er war Mitglied der Jüdischen Gemeinde von Lübeck sowie der Beerdigungsbruderschaft Chewra Kadischa.
Das Volkszählungsformblatt notierte bei Frankenthals seit 1857 immer ein Dienstmädchen, das im Haushalt arbeitete. 1880 wurde auch die unverheiratete Schwester von Michaels Mutter als Mitglied des Haushalts notiert: Hanchen Hirschberg (geb. 8.9.1835 in Lübeck). 1892 wanderte der Bruder, Kaufmann Adolf Frankenthal (geb. 1.7.1851 in Lübeck), in die USA aus. Michaels Eltern blieben bis zu ihrem Lebensende in Lübeck und wurden auf dem jüdischen Friedhof in Lübeck-Moisling bestattet. Auf ihrem gemeinsamen Grabstein wurden sie mit den Zeilen "der geehrte und angesehene Greis" sowie "gestorben im guten Ruf" gewürdigt.
Seit 1884 wurde für Michael Frankenthal eine eigene Meldekarte in Lübeck geführt. Die Wohnadresse lautete Langer Lohberg 47, die Berufsangabe "Kaufmann". Unter Militärverhältnis wurde Ersatz Reserve I vermerkt. Im November 1892 verzog der 26jährige nach Hamburg.
Michaels Bruder Joseph Frankenthal hatte 1891 in Hamburg, die in Altona geborene Riecke Frieda Leser (1863-1932) geheiratet. 1904 erwarb er das Hamburger Bürgerrecht, seine Berufsbezeichnung im Bürgerregister lautete "Manufacturwaren-Händler". Die Eheleute wohnten in Altona am Schulterblatt, wo auch die beiden Söhne geboren wurden und ab 1921 zeitweilig auch die unverheiratete Schwester Fanny Frankenthal lebte. Später zogen sie nach Altona in die Blücherstraße 20. Joseph Frankenthal führte am Schulterblatt 134 einen "Wäschekleinhandel" über den im Mai 1930 und im Februar 1932 ein gerichtliches Vergleichsverfahren eröffnet wurde. Joseph Frankenthal starb am 23. April 1940 an "Kranzaderverkalkung" in seiner Altonaer Wohnung.
Michael Frankenthal heiratete am 6. Januar 1893 in Hamburg die Schwester seiner Schwägerin, Goldine Leser (1866-1939) aus Altona. Auf der Heiratsurkunde und auf der Meldekartei lautete ihre Berufsangabe "Verkäuferin". Üblicherweise waren die beiden Väter bei der Standesamtlichen Hochzeit die Trauzeugen. Einer der beiden Trauzeugen bei der standesamtlichen Hochzeit war daher der Bruder Joseph Frankenthal, der am Schulterblatt 134 wohnte. Der Schwiegervater Samuel Leser (1819-1884) war bereits verstorben, daher wurde der in Hamburg wohnende 33jährige Bruder der Braut, Textilkaufmann und Besitzer eines Modewarengeschäfts am Steindamm 53, Sussmann (Siegmund) Leser (1859-1927), als zweiter Trauzeuge ausgewählt. Die Schwiegermutter Rosa Leser, geb. Marcus (geb. 30.12.1826 in Altona) war 1892 nach dem Tod ihres Ehemannes von Hamburg-St. Pauli (Langereihe 4 I.) nach Altona gezogen. Sie starb 1914 in ihrer Wohnung in Altona in der Juliusstraße 18.
Die Eheleute bekamen zwei Kinder: Frieda Else Frankenthal, später verheiratete Salomon (1894-1922) und Siegmund Max Frankenthal (1895-1896). 1923 trat Michael Frankenthal und 1926 seine Ehefrau aus der Deutsch-Israelitischen Gemeinde aus. Die Gründe sind uns nicht bekannt. 1936, drei Jahre nach Beginn der NS-Herrschaft, traten sie wieder in die Gemeinde ein.
1899 hatte Michael Frankenthal das Hamburger Bürgerrecht erworben. Hierfür war seit drei Jahren kein Bürgergeld mehr zu zahlen, es mussten aber über mehrere Jahre Steuerleistungen in bestimmter Höhe nachgewiesen werden.
Die Wohnadressen der Familie lauteten: Langereihe 4 I. Stock/heutzutage Teil der Reeperbahn/ St. Pauli (u.a. 1893-1896), Wilhelminenstraße 62/heutzutage Hein-Hoyer-Straße/ St. Pauli (u.a. 1905), Eimsbüttler Straße 30 II. Stock (u.a. 1908-1932) sowie Reeperbahn 95 I. Stock (u.a. 1934-1940).
Michael und Goldine Frankenthal führten ab 1894 unter dem Namen "Michael Frankenthal" in Hamburg ein eigenes Wäschegeschäft. Der Adressbucheintrag von 1903 verwies auf die Ursprünge des Geschäfts: "Michael Frankenthal (vormals S. Leser), Wäschefabrik, Bühnenwäsche, Koch- und Conditorwäsche, Strumpf- u. Wollwaren." Die Einträge im Adressbuch lauteten ab 1894 "Wäschefabrik, Strumpf- und Wollwaren" und wiesen als Geschäftsadressen Langereihe 4/Ecke Silbersackstraße/später Teil der Reeperbahn/ St. Pauli (1894-1900), Reeperbahn 100 (1901-1904) und Reeperbahn 95 (1905-1939) aus. Während der Cholera-Epidemie wurde in der Nähe des Leser-/Frankenthal-Geschäfts im Gebäude der Volkskaffeehalle Concordia (Langereihe 68) eine Isolierstation "für die aus Choleranestern dislocirten Familien angelegt". Diese Station blieb dort von Sommer 1892 bis September 1893.
Michael Frankenthal war seit mindestens 1930 Eigentümer der Immobilie Reeperbahn 95, wo sich im Erdgeschoss sein Wäschegeschäft befand. Wirtschaftliche Schwierigkeiten führten im Oktober 1931 zum Vergleichsverfahren (zur Abwendung des Konkurses) und zur Aufgabe des Geschäfts zum 1. Oktober 1932. Das Ladengeschäft im Erdgeschoss vermietete er ab 1933 an "Eckert’s Bazar Galanteriewaren", dessen Gründer Carl Cohn (gest. 1921) und Anna Cohn, geb. Eckert, waren und dort eine ihrer drei Filialen einrichteten. Galanteriewaren waren "zum Putz und Schmuck gehörende Luxusartikel: seidene Bänder, kleine Tücher, (…) Handschuhe, Fächer, Bijouterien (…)".
Michael Frankenthal wurde nun in der Wohnung im 1. Stock des Hauses mit seinem Geschäft vermerkt – dies widerspricht allerdings auch den damaligen Angaben der Auskunftei Schimmelpfennig, die berichtete, dass das Geschäft vollständig aufgegeben sei. Dennoch wies das Branchenverzeichnis im Adressbuch von 1934 unter Berufskleidung weiterhin Michael Frankenthal aus.
Nach der Weltwirtschaftskrise begann Anfang/Mitte der 1930er Jahre in Deutschland ein Wirtschaftsaufschwung. Die ab Januar 1933 regierende rechtsnational-faschistische Koalitionsregierung unter Reichskanzler Hitler schloss jüdische Unternehmer systematisch hiervon aus. Ein geschäftlicher Neustart war unter diesen Bedingungen für Michael Frankenthal nicht möglich.
Die Eheleute Frankenthal mussten nun von ihren Ersparnissen leben. Im Mai 1938 verkauften sie die Immobilie an die Eckert KG, die der Witwe Anna Eckert (seit Mai 1933 führte sie wieder ihren Mädchennamen Eckert und hatte den Namen Cohn ihres verstorbenen Ehemannes offiziell abgelegt) und Ernst Miculey gehörte.
Die Käufer erwarben damit ein altes Haus (Baujahr 1836) mit Hausschwamm-Befall und 26.500 RM Hypotheken-Belastung. Entsprechend fiel der Kaufvertrag/ Rentenvertrag aus: Er beinhaltete die Übernahme aller Hypotheken durch die Käufer und 1.000 RM in bar sowie eine lebenslange monatliche Rente von 200 RM an die Verkäufer. Nach dem Tod von Goldine Frankenthal am 6. Oktober 1939 wurde die Rente vertragsgemäß auf 150 RM reduziert. Zudem durften die Verkäufer die Wohnung im 1. Stock unentgeltlich auf Lebenszeit bewohnen. Letztmalig im Hamburger Telefonbuch von 1939 wurde der Eintrag "Frankenthal, Michael, Berufskleidung" mit der Adresse Reeperbahn 95 verzeichnet.
Der mittlerweile über 70 Jahre alte Michael Frankenthal soll sich bemüht haben, ins neutrale Schweden auszureisen. Eine entsprechende Akte existiert jedoch nicht im Staatsarchiv Hamburg.
Im Dezember 1939 zog er zu seiner verwitweten Nichte Selma Satz, geb. Kleve (geb. 1883 in Lübeck), in die Isestraße 69 II. Stock (Biografie siehe www.stolpersteine-hamburg.de), wo sich weitere Familienmitglieder als Untermieter eingefunden hatten, darunter ab Mai 1939 Michaels Bruder Semmy Frankenthal. Der Bruder verstarb am 17. November 1939 im Israelitischen Krankenhaus in der Johnsallee 68.
Am 1. September 1941 wurde Michael Frankenthals 75. Geburtstag gefeiert. Es kamen auch der ebenfalls dort wohnende Vorsteher der Dammtorsynagoge, Hillel "Henry" Chassel (1876-1943), sowie Rabbiner Joseph Carlebach. 2 ½ Wochen später mussten Michael Frankenthal und seine Gäste einen gelben "Judenstern" an ihre Kleidung nähen. Einen Monat später verließ der erste Deportationszug Hamburg. Michael Frankenthal blieb wegen seines Alters noch eine Schonfrist.
Das Untermietverhältnis von Michael Frankenthal in der Isestraße 69 wurde im Februar 1942 beendet, da eine Räumung der gesamten Wohnung angeordnet war. Die Bewohner wurden in einem "Judenhaus" in der Frickestraße 24 (Eppendorf) einquartiert.
Michael Frankenthal wurde von dort am 15. Juli 1942 ins Getto Theresienstadt deportiert, wo er nach wenigen Monaten am 4. November 1942 starb. Die offizielle Todesfallanzeige gab als Todesursache "Lungenentzündung" an und als Todesort das Gebäude HV Zimmer 192C. Hinter dem Kürzel HV verbirgt sich die "Dresdner Kaserne" im Nordwesten des Gettos. Die starke Überbelegung des ehemaligen Kasernenkomplexes führte zusammen mit den schlechten sanitären und medizinischen Verhältnissen sowie der mangelhaften Ernährung zu einer bewusst herbeigeführten hohen Sterblichkeit.
An Michael Frankenthal erinnert ein Stolperstein in der Isestraße 66. Für seinen Neffen Siegbert Frankenthal (1894-1942) wurde in der Dillstraße 15 (Rotherbaum) ein Stolperstein verlegt (siehe www.stolpersteine-hamburg.de). An seine Nichte Selma Satz, geb. Kleve (1883-1942) erinnert ein Stolperstein in der Isestraße 69 (Harvestehude).
Stand: März 2026
© Björn Eggert
Quellen: Staatsarchiv Hamburg (StaH) 213-13 (Landgericht Hamburg, Wiedergutmachung), 4497 (Michael u. Goldine Frankenthal, Haus Reeperbahn 95); StaH 314-15 (Oberfinanzpräsident), FVg 2354 (Michael Frankenthal); StaH 314-15 (Oberfinanzpräsident), R 1939/0505 (Semmy Frankenthal); StaH 332-4 (Aufsicht über die Standesämter) 4611 (Anna Cohn geb. Eckert, 1933 Mädchennamen wieder angenommen); StaH 332-5 (Standesämter), 2655 u. 623/1883 (Heiratsregister 1883, Sussmann/ Siegmund Leser u. Julie Hertz); StaH 332-5 (Standesämter), 167 u. 3712/1884 (Sterberegister 1884, Samuel Leser); StaH 332-5 (Standesämter), 2779 u. 913/1891 (Heiratsregister 1891, Joseph Levy Frankenthal u. Riecke Leser); StaH 332-5 (Standesämter), 2811 u. 19/1893 (Heiratsregister 1893, Michael Frankenthal u. Goldine Leser); StaH 332-5 (Standesämter), 2341 u. 574/1894 (Geburtsregister 1894, Frieda Else Frankenthal); StaH 332-5 (Standesämter), 2369 u. 408/1895 (Geburtsregister 1895, Siegmund Max Frankenthal); StaH 332-5 (Standesämter), 397 u. 1451/1896 (Sterberegister 1896, Siegmund Max Frankenthal); StaH 332-5 (Standesämter), 5306 u. 1964/1914 (Sterberegister 1914, Rosa Leser geb. Marcus); StaH 332-5 (Standesämter), 8089 u. 214/1927 (Sterberegister 1927, Sussmann/Siegmund Leser); StaH 332-5 (Standesämter), 993 u. 442/1932 (Sterberegister 1932, Rieke Frankenthal geb. Leser); StaH 332-5 (Standesämter), 8164 u. 428/1939 (Sterberegister 1939, Semmi Frankenthal); StaH 332-5 (Standesämter), 5421 u. 777/1940 (Sterberegister 1940, Joseph Levy Frankenthal); StaH 332-7 (Staatsangehörigkeitsaufsicht), A Ie 40 Band 13 (Bürgerregister 1899-1905 A-H), Michael Frankenthal (3.2.1899 Bürgerrecht N 921), Joseph Levy Frankenthal (30.9.1904 Bürgerrecht N I 5), Hirsch Frankenthal (*15.7.1859 Lübeck, Kaufmann, 10.3.1899 Bürgerrecht P 89); StaH 332-8 (Meldewesen), Alte Einwohnermeldekartei Altona, Rollfilm K 7288 (Joseph L. Frankenthal); StaH 332-8 (Meldewesen), Alte Einwohnermeldekartei Altona, Rollfilm K 7333 (Rosa Leser geb. Marcus); StaH 332-8 (Meldewesen), Alte Einwohnermeldekartei Hamburg, Rollfilm K 6505 (Rosa Leser geb. Marcus, Goldine Leser); StaH 522-1 (Jüdische Gemeinden), 992b (Kultussteuerkartei der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg), Michael Frankenthal, Joseph Levy Frankenthal, Semmy Frankenthal; Bundesarchiv Berlin, R 1509 (Reichssippenamt), Volks-, Berufs-, u. Betriebszählung am 17. Mai 1939 (Michael u. Goldine Frankenthal, Reeperbahn 95 I.; Josef Leopold Frankenthal, Klosterallee 24 I., Semmy Frankenthal, Isestr. 69 II., Rieckchen Levin geb. Frankenthal, Bundesstr. 35); Jüdischer Friedhof Hamburg-Ohlsdorf (Rieke Frankenthal geb. Leser, gest. 19.11.1932, Böttgerstr. 13, Grablage K2 Nr. 222; Goldine Frankenthal geb. Leser, gest. 6.10.1939, Reeperbahn 95, Grablage Bahrenfeld Nr. 23); Jüdischer Friedhof Hamburg-Langenfelde (S. Frankenthal, 1 ½ Jahre alt, gest. 13.8.1896, Grablage A 111); Jüdische Gemeinde Lübeck, Jüdischer Friedhof Lübeck-Moisling (Nordteil), Grabstein für Levy Frankenthal (geb. 28.2.1827, gest. 14.6.1911) und Jette Frankenthal geb. Hirschberg (geb. Okt. 1824, gest. 14.8.1916) in Reihe 21 Stelle 29 sowie Grabstein für John Frankenthal (1860-1929) und Ehefrau Helene Frankenthal geb. Philippi (1859-1902); Stadtarchiv Lübeck, Meldekartei (Adolf Levy Frankenthal, Fanny Frankenthal, John Levy Frankenthal, Joseph Frankenthal, Levy Joseph Frankenthal, Michael Levy Frankenthal, Semmi Frankenthal); Staatsarchiv Hamburg, Hamburger jüdische Opfer des Nationalsozialismus, Gedenkbuch, Hamburg 1995 (Michael Frankenthal, Siegbert Stephan Frankenthal, Selma Satz geb. Kleve); Handelskammer Hamburg, Handelsregisterinformationen (Michael Frankenthal, A 8409; J. Frankenthal, A 7948); Frank Bajohr, "Arisierung" in Hamburg. Die Verdrängung der jüdischen Unternehmen 1933-1945, Hamburg 1998, S. 363 (Modewarengeschäft Siegmund Leser, Steindamm 53); Benedikt Behrens, Stolpersteine in Hamburg-St.Georg. Biografische Spurensuche, Hamburg 2009, S. 120-122 (Siegbert Leser); Wilhelm Melhop, Historische Topographie der Freien und Hansestadt Hamburg von 1880 bis 1895, Hamburg 1895, S. 242-244 (Langereihe, St. Pauli); Wilhelm Mosel, Wegweiser zu ehemaligen jüdischen Stätten in Hamburg, Heft 3, Hamburg 1989, S. 41-43 (Johnsallee 68); Meyers Lexikon, Leipzig 1926, Band 4, Spalte 1345 (Galanteriewaren); Adressbuch Hamburg (Michael Frankenthal, Wäschefabrik) 1894, 1898-1905, 1907, 1908, 1910; Adressbuch Hamburg (Straßenverzeichnis, Reeperbahn 95) 1930, 1932-1934, 1936-1940; Telefonbuch Hamburg (Michael Frankenthal) 1895, 1914, 1920, 1931, 1939; Adressbuch Lübeck 1870, 1880 (Levin Jos. Frankenthal, Kaufmann in Firma L. J. Frankenthal, Fellhändler u. Steing.-Gesch., lang. Lohberg 350); Informationen von Christa Fladhammer; www.ancestry.de (Volkszählung in Lübeck 1851, 1857, 1862, 1871, 1880); https://www.holocaust.cz/de/datenbank-der-digitalisierten-dokumenten/?searchKeyword=Michael%20Frankenthal (Todesfallanzeige von Michael Frankenthal); www.geni.com (Samuel Leser, eingesehen 21.2.2026); www.stolpersteine-hamburg.de (Siegbert Stephan Frankenthal, Selma Satz, Siegbert Leser, Hillel Chassel).

