Namen, Orte und Biografien suchen


Bereits verlegte Stolpersteine



Kaethe (Käte) Pincus * 1899

Innocentiastraße 37 (Eimsbüttel, Harvestehude)

1941 Lodz
ermordet 13.8.1942

Weitere Stolpersteine in Innocentiastraße 37:
Prof. Friedrich Adler, Zerline Adler, Martin Pincus, Henriette M. Schmid, Fritz Weinstein, Gertrud Weinstein

Martin Pincus, geb. 10.2.1889 in Mölln, deportiert nach Lodz 25.10.1941, dort am 1.6.1942 gestorben
Käte Pincus, geb. Josias, geb. 8.1.1899 in Hamburg, deportiert nach Lodz 25.10.1941, dort am 13.8.1942 gestorben

Innocentiastraße 37 (Harvestehude)

Der Handelsmann Marcus (Mordechai) Jacob Pincus (gestorben 1844), lebte in Moisling bei Lübeck. Mit seiner dort gebürtigen Ehefrau Rebecca Pincus geb. Oljenick (1814–1882) hatte er drei Kinder: Jacob (Jaakow) Pincus (1837–1868), Aron Marcus Pincus (geb. 23.11.1839 in Moisling bei Lübeck) und Bräunchen Pincus (geb. 15.3.1842). 1844 starb der Vater und Ernährer der Familie und hinterließ eine 30jährige Witwe mit drei kleinen Kindern. Über die folgenden Jugend-, Schul- und Lehrjahre der Kinder liegen keine Informationen vor.

Das mittlere Kind Aron Pincus heiratete um 1883/1884 Frieda (Friedchen) Horwitz (geb. 3.4.1862 in Neustadt) und lebte mit ihr von 1884 bis 1896 in Mölln; hier wurden die Kinder Rieckchen (1885), Ella (1887), Martin (1889) und Selma (1892) geboren. Als Beruf war für Aron Pincus im Möllner Melderegister "Kaufmann" und als Religion "Jude" eingetragen. Im Juli 1896 zog die sechsköpfige Familie nach Lübeck, wo sie auch im Verzeichnis der dortigen Israelitischen Gemeinde eingetragen wurden. Als Agent/Makler war Aron Pincus Zwischenhändler und verdiente mit dem Weiterverkauf von größeren Warenposten sein Geld. Auch die verwitwete Mutter von Frieda Pincus, Henriette Horwitz geb. Wolfsberg (geb. 17.9.1826 in Neustadt), wechselte mit der Familie nach Lübeck, sie starb dort im Juli 1899. 1904 zog Aron Pincus aus der Hansestadt Lübeck, deren Staatsangehörigkeit er seit 1869 besaß, in die Hansestadt Hamburg. Ob er mit seinen 65 Jahren noch beruflich tätig war ist nicht bekannt.

Er zog mit Ehefrau Frieda Pincus und der 12jährigen Tochter Selma Pincus (geb. 31.12.1892 in Mölln) in die Straße Kleiner Kielort 11 (Eimsbüttel) und später, nur wenige Häuser weiter, in die Kielortallee 1 (Eimsbüttel). Hier wurden 1907/1908 Freiwohnungen der Oppenheimer-Stiftung in Haus Nr. 22/24 errichtet und ab 1925 die Villa Kielortallee 13 in eine Synagoge für die in der Nachbarschaft lebenden Juden umgebaut. 1908 zog die Familie Pincus in die Rutschbahn 29 Parterre in den Stadtteil Rotherbaum. Am Neujahrstag 1915 verstarb Aron Pincus 75jährig in der Wohnung. Seine Witwe blieb zusammen mit den Kindern bis 1935 dort.

Die beiden älteren Töchter von Aron und Frieda Pincus waren bereits vor ihren Eltern von Lübeck nach Hamburg gezogen: Ella Pincus (geb. 7.1.1887 in Mölln), in Lübeck mit dem Vornamen Esther eingetragen, wohnte schon von 1901 bis 1904 beim Onkel Heimann (Hermann) Horwitz (1867–1944) in der Bornstraße 14 (Rotherbaum), der hier eine Schlachterei und Wurstmacherei betrieb, sie war Putzarbeiterin (Herstellung von Damenhutschmuck) und zog 1904 zu ihren zugezogenen Eltern; Rieckchen Pincus (geb. 18.12.1885 in Mölln) war ein Vierteljahr vor den Eltern in Hamburg eingetroffen, wohnte solange bei Verwandten der Wolfsberg-Familie in der Dillstraße 16 zur Untermiete (ihre Großmutter mütterlicherseits war eine geborene Wolfsberg) und arbeitete als Kontoristin (um 1920 war sie beim Bankgeschäft Lisser & Rosenkranz am Neuen Wall 10 beschäftigt).

Martin Pincus (geb. 10.2.1889 in Mölln) hatte sich am 18. Dezember 1903 von Lübeck nach Frankfurt/Main abgemeldet, wo er eine Lehre als Tapezierer machen sollte. Es ist anzunehmen, dass er in Frankfurt/ Main bei Verwandten wohnte; ob hierzu die im Frankfurter Adressbuch notierte Witwe (des Kaufmanns Isidor Pincus 1854–1899) und "Privatiere" Caroline Pincus geb. Lippmann (geb. 1861 in Ludwigshafen) oder der Fabrikarbeiter Wolf Pincus (1856–1933) zählten, ist nicht bekannt. Für die Jahre 1904 bis 1913 liegen keine Angaben zu den Wohnorten und Tätigkeiten von Martin Pincus vor. Um 1914 zog auch er nach Hamburg, wo er in der elterlichen Wohnung Rutschbahn 29 (Rotherbaum) gemeldet war, sein Beruf wurde mit "Kommis" (kaufmännischer Angestellter) angegeben. Er war seit 1920 eigenständiges Mitglied der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg und des orthodoxen Synagogenverbandes. Im Juni 1920 wurde im Handelsregister das Papier- und Schreibwarengeschäft Pincus & Valk engros & endetail eingetragen, es befand sich in der Banksstraße 2 in St. Georg. Martin Pincus hatte die Firma als Offene Handelsgesellschaft (OHG) zusammen mit Iwan Valk (geb. 8.10.1878 in Lübeck) in Hamburg gegründet. Dieser war mit 17 Jahren von Lübeck nach Hamburg verzogen, seine Eltern und Geschwister folgten drei Jahre später. Im September 1920 war Martin Pincus Trauzeuge bei der Heirat seines 42-jährigen Compagnons Iwan Valk mit seiner 33-jährigen Schwester Ella Pincus. Auch Iwan Valk zog nun mit seiner Braut in eine Wohnung in der Rutschbahn 29, wo im Erdgeschoss dieses Hauses der ledige Martin Pincus in einer eigenen Wohnung lebte; im Hochparterre hatte seine Mutter Frieda Pincus eine Wohnung.

Im Oktober 1924 wurde die Rechtsform der Firma geändert und das Geschäft von Iwan Valk allein weitergeführt; die Eheleute Valk zogen nun in die Mansteinstraße 3 (Hoheluft-West). Die Einnahmen des Papier- und Schreibwarengeschäfts waren jedoch so gering, dass Iwan Valk 1925 und 1926 keine Kultussteuer an die Jüdische Gemeinde zahlen musste. Aufgrund der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Situation erfolgte im Juni 1926 der Verkauf der Firma an Johanna Hertzberg geb. Schenck, die in einer kurzen Zeitungsmitteilung verlauten ließ: "Die im Geschäftsbetriebe begründeten Verbindlichkeiten des früheren Inhabers sind nicht übernommen worden." Im Dezember 1927 kaufte Ella Valk geb. Pincus das Geschäft zurück, möglicherweise stellvertretend für ihren Ehemann, damit die Einkünfte nicht umgehend für die Begleichung seiner Altschulden abgeführt würden (die Firma Pincus & Valk wurde im August 1940 im Handelsregister gestrichen).

Martin Pincus war nach dem Ausscheiden aus der mitgegründeten Firma im Jahre 1924 als Reisender und Vertreter für die Firma Friedrich Fleischmann, Buchdruckerei und Bürobedarf (Rosenstraße 11) tätig. Seit November 1938 war der mittlerweile 49jährige Martin Pincus arbeitslos; die Entlassung dürfte im Zusammenhang mit dem staatlich organisierten Novemberpogrom ("Reichskristallnacht") stehen. An eine Neueinstellung bei nichtjüdischen Unternehmen war nicht mehr zu denken und die jüdischen Firmeninhaber wurden massiv zum Verkauf ihrer Geschäfte an nichtjüdische Interessenten genötigt ("Arisierung").

Im April/Mai 1935 änderte sich die Wohnsituation von Familie Pincus. Innerhalb des Stadtteils Rotherbaum zogen die Mutter Frieda Pincus und ihre erwachsene Tochter Selma Pincus von der Rutschbahn 29 in die Grindelallee 138 II. Stock. Ella Pincus war nach ihrer Heirat 1920 ausgezogen, Rieckchen Pincus zog drei Jahre später zu ihrem Ehemann, dem jüdischen Kaufmann Ludwig Weil (geb. 29.4.1879 in Merzig/Saar).

1935 heirateten Martin Pincus und Käte Josias (geb. 8.1.1899 in Hamburg). Über Käte Pincus geb. Josias liegen nur wenige Informationen vor; sie wurde als Kind des Händlers Josua David Josias und Bertha Mendel geb. Levy 1899 in Hamburg geboren – 1913 wurden die Vornamen des Vaters laut Beschluss des Amtsgerichts Hamburg aus der Geburtsurkunde gestrichen.

Auf der Kultussteuerkarte von Martin Pincus waren nach den gemeinsamen Wohnadressen mit der Mutter in der Folgezeit nur Untermietverhältnisse eingetragen: 1935 wohnte er in der Bogenstraße 52 (Harvestehude) bei Mendel Josias (1891–1944?) (siehe dort), Beamter der Beerdigungsbruderschaft der Deutsch-Israelitischen Gemeinde, in zweiter Ehe mit Rosa Horwitz (geb. 14.4.1903 in Nürnberg) verheiratet und möglicherweise ein Bruder von Käte Josias. Ab November 1936 wohnten Martin und Käte Pincus in der Beneckestraße 8 II. Stock (Rotherbaum) bei dem Kupferschmied Otto Kramer. Ende April 1939 hoben die Nationalsozialisten den Mieterschutz für Juden auf. Aus dem im Mai 1939 bezogenen Untermietzimmer im Bundesweg 7 I.Stock bei dem Vertreter Erich Samter (Rotherbaum) zogen die Eheleute vermutlich auf behördliche Anordnung am 24. August 1940 in die Innocentiastraße 37 (Harvestehude). Die Villa war 1935 als Synagoge der Portugiesisch-Jüdischen Gemeinde eingeweiht worden (für die aufgegebene Synagoge in der 2. Marktstraße 6/Neustadt) und diente nun als Sammelquartier ("Judenhaus") für die anstehenden Deportationen. Im 1.Stock wurde den Eheleuten Pincus ein Zimmer zugwiesen. In diesem Haus wurden auch Willy Josias (geb. 13.5.1886 in Friedrichstadt) (siehe dort) und seine Ehefrau Rosa Josias geb. Josias (geb. 13.7.1888 in Friedrichstadt) (siehe dort) am 3. Dezember 1940 einquartiert, die beide am 8. November 1941 ins Getto Minsk deportiert wurden; für sie wurden Stolpersteine in der Isestraße 65 verlegt.

Die Mutter Frieda Pincus geb. Horwitz starb im Februar 1941 in ihrer Wohnung in der Grindelallee 138 (Rotherbaum) eines natürlichen Todes. Bei ihr wohnte seit der Emigration ihres Mannes Iwan Valk im Juli 1937 auch ihre Tochter Ella Valk geb. Pincus. Sie folgte ihrem Mann im September 1941 in das bereits von deutschen Truppen besetzte Amsterdam, möglicherweise, um von dort per Schiff in ein sicheres Emigrationsland zu gelangen. Das Ehepaar wurde 1943 aus den besetzten Niederlanden ins Vernichtungslager Sobibor deportiert, beide wurden dort kurz nach ihrer Ankunft ermordet. Ihr gemeinsamer Sohn Alfred Valk (geb. 13.6.1921 in Hamburg) war 1937 nach New York emigriert, wo seit 1934 auch Iwan Valks Sohn aus erster Ehe lebte.

Martin Pincus wurde im Februar 1941 auf der Sterbeurkunde seiner Mutter als "Angestellter beim Jüdischen Religionsverband" bezeichnet. Diese Tätigkeit konnten einige Juden anstelle der allgemeinen Zwangsarbeit in Hamburger Betrieben ableisten. Acht Monate später begannen die Deportationen der jüdischen Einwohner Hamburgs. Auch die von der Hamburger Gestapo als nicht unbedingt notwendig für die Arbeit des Jüdischen Religionsverbandes eingestuften Mitarbeiter wurden deportiert. Mit dem ersten Deportationszug, der Hamburg verließ, wurden die Eheleute Martin und Käte Pincus am 25. Oktober 1941 nach Lodz in das besetzte Polen deportiert.

Martin Pincus starb am 1. Juni 1942 im Alter von 53 Jahren im Getto Lodz. Käte Pincus starb dort am 13. August 1942 mit 43 Jahren.

Auch die Schwestern Rieckchen Weil geb. Pincus und Selma Pincus gehörten zu den Deportierten, ihr Deportationsziel ist unbekannt. Für die Schwestern wurden Stolpersteine in der Grindelallee 138 verlegt.

Für Ella Valk geb. Pincus und ihren Ehemann Iwan Valk sollen Stolpersteine in der Mansteinstraße 3 (Hoheluft-West) verlegt werden, wo das Ehepaar von 1925 bis 1933 wohnte.

Iwan Valk (geb. 8.10.1878 in Lübeck) war das dritte von sieben Kindern des Kaufmanns Simon (Moses) Valk (geb. 5.7.1847 in Emden) und Hanna (Hannchen) geb. Lion (geb. 20.11.1857 in Lübeck). Im März 1898 zog die Familie von Lübeck nach Hamburg. Von ihren sieben Kindern wurden drei während der NS-Zeit ermordet: Leopold Valk (geb. 21.2.1884 in Lübeck) wurde am 23. September 1940 aus der Heil- und Pflegeanstalt Hamburg-Langenhorn in die Tötungsanstalt Brandenburg deportiert; Sammy Valk (geb. 11.5.1889 in Lübeck) emigrierte im Dezember 1938 in die Niederlande und wurde von dort über das Lager Westerbork am 8. Juni 1943 nach Sobibor deportiert, wo er gleich nach der Ankunft ermordet wurde; Iwan Valk wurde zusammen mit seiner Ehefrau Ella Valk geb. Pincus in Sobibor ermordet.

Heimann (Hermann) Horwitz (geb. 28.2.1867 in Neustadt), Sohn von Isaac Falk Horwitz und Henriette Horwitz geb. Wolfsberg (1826–1899), war der Bruder von Martin Pincus‘ Mutter Frieda Pincus geb. Horwitz. Er war zeitweilig in Lübeck wohnhaft und nach seinem Umzug nach Hamburg Mitglied der Jüdischen Gemeinde und des orthodoxen Synagogenverbandes in Hamburg. Nach dem Tod seiner Ehefrau Johanna Horwitz geb. Tannenberg (gestorben im Mai 1938) verließ er Deutschland im Januar 1939. Er wurde 1944 aus den besetzten Niederlanden ins Getto Theresienstadt deportiert und starb dort am 25. Dezember 1944. An ihn erinnert in der Rappstraße 13 (Rotherbaum) ein Stolperstein. In diesem Haus betrieb er im Erdgeschoss u.a. von 1910 bis 1933 eine Schlachterei. Im dritten Stock hatte der 1862 gegründete jüdisch-religiöse Lernverein Mekor Chajim e.V. von 1926 bis 1932 Räume angemietet. Auch sein Sohn James Horwitz (geb. 10.11.1895) wurde 1944 aus den Niederlanden deportiert und starb nach Verschleppungen ins Getto Theresienstadt und das Konzentrationslager Auschwitz im April 1945 im Konzentrationslager Mauthausen.

Das genaue Familienverhältnis zu Sophie (Selda) Oljenick geb. Horowitz (geb. 3.10.1866 in Brody/Galizien) ist nicht bekannt Möglicherweise war sie eine Tante oder Großtante von Martin Pincus (seine Großmutter Rebecca Pincus 1814-1882 war eine geborene Oljenick, seine Großtante war Betty/Bune Wolfsberg geb. Oljenick 1815-1886, beider Vater war Samuel Aaron Oljenick). Nach dem Tod ihres in New York geborenen Ehemannes Kaufmann Louis (Levy) Oljenick (1861-1931) führte Sophie Oljenick von 1931 bis 1942 ein Wäschegeschäft im 1.Stock der Bornstraße 16 (Rotherbaum). Sie wurde am 20. März 1942 in ein Zimmer in der Bundesstraße 35 (Rotherbaum) zwangsweise einquartiert; beide Wohnadressen waren als "Judenhäuser" in die Planung der Deportation einbezogen. Sophie Oljenick wurde am 15. Juli 1942 ins Getto Theresienstadt deportiert, wo sie am 21. April 1943 starb.
Möglicherweise bestand ein entfernter Familienzusammenhang zu Jenny Pincus (siehe dort), da beide Pincus-Linien ursprünglich aus Moisling bei Lübeck stammten.

© Björn Eggert

Quellen: Staatsarchiv Hamburg (StaH) 332-5 (Standesämter), 128 u. 2638/1882 (Sterberegister 1882, Rebecca Pincus geb. Oljenick); StaH 332-5 (Standesämter), 13086 u. 84/1899 (Geburtsregister 1899, Käte Josias); StaH 332-5 (Standesämter), 8025 u. 3/1915 (Sterberegister 1915, Aron Marcus Pincus); StaH 332-5 (Standesämter), 8742 u. 625/1920 (Heiratsregister 1920, Ella Pincus u. Iwan Valk); StaH 332-5 (Standesämter), 8779 u. 420/1923 (Heiratsregister 1923, Rieckchen Pincus und Ludwig Weil); StaH 332-5 (Standesämter), 8107 u. 240/1931 (Sterberegister 1931, Levy genannt Louis Oljenick); StaH 332-5 (Standesämter), 8174 u. 50/1941 (Sterberegister 1941, Frieda Pincus geb. Horwitz); StaH 332-8 (Alte Einwohnermeldekartei, 1892–1925), Aron Pincus, Rieckchen Pincus, Ella Pincus, Simon Valk; StaH 351-11 (Amt für Wiedergutmachung), 1100 (Selde Oljenick geb. Horowitz); StaH 351-11 (AfW), 1391 (Jenny Pincus); StaH 522-1 (Jüdische Gemeinden), 992b (Kultussteuerkartei der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg, ab 1913) Martin Pincus (1920–1939), Aron/ Frieda Pincus geb. Horwitz (ab 1913), Rieckchen Pincus (1919–1923), Ella Pincus (1919–1922), Selma Pincus (1931–1940), Ella Valk geb. Pincus (1940–1941), Iwan Valk (1920–1937), Heimann Horwitz (1913–1939), Levy Louis Oljenick/Sophie Selde Oljenick geb. Horowitz (1913–1938), Willy Josua Josias (1920–1941); Universität des Saarlandes, Historisches Institut (Forschungen zur jüdischen Gemeinde Merzig; Ludwig Weil); Stadtarchiv Mölln, Melderegister; Archiv der Hansestadt Lübeck, Meldearchiv (Karte von Aron Pincus und Familie, 1896–1904), Archiv der Hansestadt Lübeck, Israelitische Gemeinde 4, S. 51 (Isaac Falk Horwitz u. Familie), S. 100 (Jacob Marcus Pincus, Aaron Pincus), S. 125 (Simon Valk u. Familie); Jüdische Gemeinde Lübeck, Belegungsplan des Friedhofs in Moisling (Jakob Pincus 1837–1868); Stadt Frankfurt/Main, Institut für Stadtgeschichte; Yad Vashem, Page of Testimony (Heimann/Hermann Horwitz); Hamburger jüdische Opfer des Nationalsozialismus, Gedenkbuch, Hamburg 1995, S. 183 (Heimann Horwitz), S. 315 (Sophie Oljenick), S. 326 (Martin Pincus, Käthe Pincus, Selma Pincus), S. 425 (Rieckchen Weil); Bundesarchiv Koblenz, Gedenkbuch (Selma Pincus, Martin Pincus, Ella Valk geb. Pincus, Iwan Valk, Leopold Valk, Semmy Senny Valk, James Horwitz); Erich Koch, unveröffentlichte genealogische Übersicht zu Familie Josias aus Friedrichstadt; Irmgard Stein, Jüdische Baudenkmäler in Hamburg, Hamburg 1987, S. 43–44 (Innocentiastraße 37); Salomon Goldschmidt, Geschichte des Vereins Mekor Chajim, Hamburg 1912 (45 Seiten); Ulrike Sparr/Björn Eggert, Stolpersteine in Hamburg, Hamburg 2011, S. 209–216 (Lipmann/Leo Josias u. Bella Josias); Hamburger Adressbuch 1923; Hamburger Adressbuch (H. Horwitz) 1910, 1914, 1926, 1930, 1933; Hamburger Adressbuch 1935 (M. Josias), 1938 (O. Kramer, E. Samter), 1939 (O. Kramer); Frankfurter Adressbuch (Pincus) 1903–1905, 1907, 1909, 1911, 1913; Handelskammer Hamburg, Firmenarchiv (Pincus & Valk, Handelsregister-Nr. A 23855).

druckansicht  / Seitenanfang