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Bereits verlegte Stolpersteine



Gertrud Weinstein (geborene Samuel) * 1884

Innocentiastraße 37 (Eimsbüttel, Harvestehude)

1942 Theresienstadt
1942 weiterdeportiert nach Treblinka

Weitere Stolpersteine in Innocentiastraße 37:
Prof. Friedrich Adler, Zerline Adler, Kaethe (Käte) Pincus, Martin Pincus, Henriette M. Schmid, Fritz Weinstein

Gertrud Weinstein, geb. Samuel, verw. Hirschfeldt, geb. 7.10.1884 in Trebbin, deportiert 19.7.1942 nach Theresienstadt, deportiert 21.9.1942 nach Treblinka

Innocentiastraße 37 (Harvestehude)

Gertrud Weinstein wurde 1884 als Gertrud Pauline Samuel in der brandenburgischen Kleinstadt Trebbin im Kreis Teltow, rund 30 km südlich von Berlin, geboren. Sie war das erste Kind des aus Pasewalk (Vorpommern) gebürtigen Paul Samuel (1855–1933) und Bertha Samuel, geb. Itzigsohn. Nach Gertrud wurden Käthe Rebecca (1886–1886), Walter (geb. 1.11.1891) und Ernst (geb. 24.2.1893) in Trebbin geboren. Im März 1895 heiratete ihr Vater Paul Samuel in Landsberg ein zweites Mal; aus der Ehe mit Clara Samuel, geb. Müller (1868–1938) gingen zwei weitere Kinder hervor: Erna (geb. 22.12.1895) und Günther (geb. 25.6.1903). Paul Samuel besaß ein großes Modegeschäft im Zentrum von Trebbin (Marktstraße 16) und war ehrenamtlicher Stadtverordneter der Kleinstadt. Paul Samuel (gestorben 5.11.1933) und Clara Samuel (gestorben 7.8.1938) wurden auf dem jüdischen Friedhof in Trebbin beerdigt. Ihr Sohn Ernst Samuel studierte nach Abschluss des Realgymnasiums in Berlin-Lichterfelde (1912) deutsche und englische Philologie an den Universitäten in München (1912) und Berlin (1912–1916). Im Ersten Weltkrieg geriet er in englische Kriegsgefangenschaft (1917–1919). Seiner Rückkehr wurde er promoviert im Fachbereich Geschichte in Gießen (1920) und soll dann an einem "hebräischen Gymnasium" in Litauen als Lehrer tätig gewesen sein. Als er im November 1923 in Trebbin starb, wurde er im dortigen Familiengrab beigesetzt ebenso wie später seine Eltern. Klar und knapp hatte Ernst Samuel 1920 in seinem Lebenslauf für die Promotion als zweiten Satz geschrieben: "Ich bin Jude." Ob diese offen bekennende Form von allen Familienmitgliedern geteilt wurde, ist nicht bekannt.

So viel über den Lebensweg von Gertruds Bruder Ernst bekannt ist, so wenig wissen wir über ihre Kindheit oder Bildungs- bzw. Ausbildungsweg. Sie heiratete im April 1911 in Trebbin in erster Ehe den Kaufmann Franz Hirschfeldt (geb. 5.2.1882 in Teterow/Mecklenburg), der 1906 nach Hamburg gezogen war. In der Hansestadt lebten bereits seit 1900 seine Eltern, Productenhändler Louis Hirschfeldt (1845–1916) und Debora "Dora" Hirschfeldt, geb. Burchard (1850–1925), sowie seit 1904 sein Bruder Eduard Hirschfeldt (1878–1941), der dort ein Weiß- und Wollwarengeschäft in der Grindelallee 80 (Rotherbaum) eröffnet hatte. Vor 1919 zog auch der Bruder Walter Hirschfeldt (1884–1942) nach Hamburg. Ein anderer Bruder, der Ingenieur Hugo Hirschfeldt (geb. 25.7.1874), lebte u.a. 1910 bis 1916 in Kreuzburg/Oberschlesien.

Anlässlich der Beerdigung von Gertrud und Franzs einzigen Kindes, das am 4. August 1912 bei der Geburt verstarb, war Franz Hirschfeldt in die Deutsch-Israelitische Gemeinde Hamburg sowie den liberalen Kultusverband "Tempelverband" eingetreten. 1913 erwarb er das Hamburger Bürgerrecht.

1915 wurde Franz Hirschfeldt als Soldat zum Kriegseinsatz eingezogen. Gertruds Geschwister Erna und Günther unterstützten sie in dieser Zeit durch mehrwöchige Besuche.

1910 hatte Franz Hirschfeldt unweit von Hamburgs westlicher Stadtgrenze in der Lindenallee 47/Eimsbüttel ein "Warenhaus" für "Woll-, Weiß- und Modewaren" eröffnet, ab 1914 kam eine Filiale im Eppendorfer Weg 44/ Eimsbüttel (u.a. 1914–1931) hinzu. Er gab das Haupthaus 1922 auf und vertrieb die Manufakturwaren dann vom Geschäft am Eppendorfer Weg aus. Die Einnahmesituation der nächsten Jahre verlief stagnierend bis rückläufig, wie die jährlichen Kultussteuerzahlungen an die Jüdische Gemeinde belegen.
Die Wohnung von Franz und Gertrud Hirschfeldt befand sich in der Fruchtallee 85 /Eimsbüttel (u.a. 1913–1932) in einem viergeschossigen Mietshaus. Nach Franzs Tod im März 1933 (durch eine Herzmuskelentzündung/Endocarditis acuta, wie der praktische Arzt Lothar (Lesser) Conitzer (Tornquiststraße 9) bescheinigte), führte seine Witwe Gertrud das Geschäft noch einige Jahre fort.

Im Straßenverzeichnis des Hamburger Adressbuchs von 1935 wurde sie erstmalig mit der neuen Wohnadresse Schäferkampsallee 49 II.Stock (Eimsbüttel) vermerkt.
Im Spätsommer 1937 zog Fritz Weinstein (geb. 28.1.1869 in Wommen/Hessen) von Gotha nach Hamburg und wohnte zur Untermiete bei Gertrud Hirschfeldt in der Schäferkampsallee 49. Im September 1937 heirateten sie in Hamburg.

Das Geschäft wurde letztmalig im Hamburger Adressbuch von 1938 aufgeführt und höchstwahrscheinlich im Zuge der nationalsozialistischen Existenzvernichtungspolitik jüdischer Gewerbetreibender geschlossen. Die Durchführungsverordnung der "Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben" vom 23. November 1938 legte fest: "Einzelhandelsverkaufsstellen, Versandgeschäfte oder Bestellkontore von Juden sind grundsätzlich aufzulösen und abzuwickeln." Damit wurde Ehepaar Weinstein die Grundlage für regelmäßige Einnahmen entzogen. In der Folgezeit mussten sie von ihrem Ersparten leben und vermutlich Teile ihres Hausrates verkaufen, um an Geld für Miete und Lebensunterhalt zu kommen. Ab September 1939 waren sie verpflichtet, in gesonderten Geschäften für Juden einzukaufen.

Am 6. August 1941 wurden Fritz und Gertrud Weinstein zwangsweise in der Innocentiastraße 37 (Harvestehude) einquartiert. Bei diesem Haus handelte es sich um eine Villa, die zu einer Synagoge der Portugiesisch-Jüdischen Gemeinde Hamburg umgebaut und am 14. März 1935 eingeweiht worden war. Das Gebäude wurde von den eng zusammen arbeitenden Instanzen der Gestapo und des Wohnungspflegeamts zu einem "Judenhaus" erklärt und als Sammelquartier zur Vorbereitung der Deportationen genutzt.

Fritz und Gertrud Weinstein wurden am 19. Juli 1942 ins Getto Theresienstadt und am 21. September 1942 weiter ins Vernichtungslager Treblinka deportiert, sie kehrten nicht zurück; ihr konkreter Todeszeitpunkt ist nicht bekannt.

Seit 2003 erinnern Stolpersteine in Hamburg an Fritz und Gertrud Weinstein.

Was wissen wir über andere Familienangehörige?

Gertruds Bruder Walter Samuel (geb. 1.11.1891 Trebbin) war mit Gertrud Samuel, geb. Pintus (geb. 4.8.1898 in Seehausen) verheiratet, die von 1918 bis 1925 in Hamburg studiert hatte, promoviert wurde und später als Lehrerin arbeitete. Die Eheleute hatten 1925 in Seehausen (Altmark) geheiratet, wo die Schwiegereltern Pintus in der Mühlenstraße 3 ein Manufakturgeschäft mit Haus besaßen. Die Eheleute Samuel emigrierten vor Mai 1939 nach Palästina, wo Walter Samuel 1946 starb.

An Gertruds ihre Halbschwester Ernestine "Erna" Samuel (geb. 22.12.1895 Trebbin) erinnert seit 2015 in Berlin-Charlottenburg (Kantstraße 75) ein Stolperstein. Auch die Erna-Samuel-Straße in Berlin-Moabit (in der Nähe des Westhafens) wurde 2014 nach ihr benannt. Ihr Vater ermöglichte ihr eine weiterführende Schule zu besuchen und das Abitur am Friedrichgymnasium in Luckenwalde abzulegen. Nach ihrem Studium in Berlin (1914–1917) unterrichtete sie in Brandenburg an der Stadtschule Trebbin (heute Goetheoberschule Trebbin) Mittelschulklassen und nach den reichsweiten staatlichen Stellenkürzungen ab 1922 an der Jüdischen Volksschule in Berlin-Prenzlauer Berg (Rykestraße) in den Fächern Deutsch, Mathematik und Biologie. Zeitweilig übernahm sie dort auch in Vertretung die Aufgaben einer Schulleiterin. Die Schule wurde, wie alle jüdischen Schulen im Deutschen Reich, zum 30. Juni 1942 vom NS-Staat geschlossen. Erna Samuel wurde, aufgrund eines Erlasses des Reichsarbeitsministers vom Frühjahr 1941 über den zwangsweisen Arbeitseinsatz aller arbeitsfähigen Juden, zu Zwangsarbeit auf dem Jüdischen Friedhof Weißensee und zur Reinigung eines Jüdischen Kinderheims verpflichtet. Erna Samuel wurde am 29. November 1942 von Berlin aus in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Das Amtsgericht Berlin-Schöneberg erklärte sie 1960 im Rahmen des Entschädigungsverfahrens für tot auf den 8. Mai 1945.

Auch für Gertruds Halbbruder Günther Samuel (geb. 25.6.1903 in Trebbin) wurden Stolpersteine verlegt, 2010 in Berlin-Wedding (Groninger Straße 36) und 2013 in Trebbin. Günther Samuel hatte das Luckenwalder Friedrichgymnasium besucht und in den 1920er-Jahren das Konfektionsgeschäft seines Vaters Paul Samuel in der 3.500-Einwohner-Stadt Trebbin übernommen. Bereits im März 1927 veranstaltete hier die SA von Berlin und Brandenburg ihre Gründungsjahrfeier mit dem Berliner NSDAP-Gauleiter Goebbels als Redner und einer Kundgebung auf dem Marktplatz. 1933 musste Günther Samuel sein Geschäft im Zentrum von Trebbin (Marktstraße 16) auf Druck der örtlichen NSDAP schließen. Günther Samuel zog vermutlich erst nach Luckenwalde und dann nach Berlin, wo er u.a. 1939 im Stadtteil Wedding in der Utrechter Straße 36 (heute Groninger Straße) lebte. Seine Ausreisebemühungen blieben erfolglos. Günther Samuel wurde am 4. August 1943 ins Getto Theresienstadt und von dort weiter in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Am 10. Oktober 1944 wurde er in das gerade erst für die deutsche Rüstungsproduktion errichte Außenlager Kaufering des KZ Dachau verschleppt. Nur wenige Wochen später, am 30. Dezember 1944, war er tot. Die genauen Todesumstände sind nicht bekannt. Eine Gedenktafel konnte bislang nicht in Trebbin an seinem ehemaligen Haus angebracht werden.

Gertruds Schwager Walter Hirschfeldt (geb. 9.2.1884 in Swinemünde) war seit 1920 Inhaber der Hamburger Versicherungsmaklerfirma (Assekuranz) Löb Kaufherr (gegr. 1900). Zusammen mit seiner Ehefrau Bertha Hirschfeldt, geb. Kaufherr (geb. 16.5.1880 in Horneburg), die auch Prokuristin der Firma war, wohnte er am Steindamm 76 (1920–1927), Berliner Tor 22 (1928–1932) und Mühlendamm 44 (1933–1934). 1935 tauchte er nicht mehr im Hamburger Adressbuch auf. Die Firma war bereits im November 1933 an Werner Reding (geb. 1907, seit 1933 Mitglied der NSDAP) verkauft worden. Walter Hirschfeldt emigrierte 1934 nach Mersch/Luxemburg. Durch die deutsche Okkupation des Großherzogtums Luxemburg am 10. Mai 1940 geriet er erneut in den Verfolgungsbereich der Nationalsozialisten. Walter Hirschfeldt wurde ins Lager Rivesaltes in Südfrankreich deportiert und am 11. August 1942 ins Sammellager Drancy überstellt, von dort wurde er am 14. August 1942 ins Vernichtungslager Auschwitz weiterdeportiert.

Ihr Schwager Eduard Hirschfeldt (geb. 12.1.1878 in Teterow) heiratete 1907 in Neubrandenburg. Mit seiner Ehefrau Henny Hirschfeldt, geb. Borchard (geb. 3.9.1880 in Neubukow/ Mecklenburg) lebte er in der Fruchtallee 95 (1907), Bogenstraße 26 (1908–1910) und in der Grindelallee 88 I. Stock (1911–1941). Er war Eigentümer der Häuser Grindelallee 78, 80, 86, 88 und 90 und besaß ein Geschäft in der Grindelallee 80 (1907–1938) mit den Adressbuchbezeichnungen "Weisswaren" (1907–1910), "Herren-Modeartikel" (1911–1912), "Damen-Modeartikel" (1913–1924), "Wäsche und Kurzwaren" (1925–1930), "Wäsche, Kurzwaren u. Spezial-Herrenmoden" (1931–1932) und zuletzt "Wäsche" (1933–1939). Das Geschäft wurde im Zuge der nationalsozialistischen Kampagnen gegen jüdische Gewerbetreibende systematisch geschädigt. Laut Verordnung des NS-Regimes vom 23. November 1938 mussten sie geschlossen oder aber an "arische" Eigentümer verkauft werden. Zum 31. Dezember 1938 gingen auch diese Firma und Warenlager an einen nichtjüdischen Käufer über. Im Hamburger Adressbuch von 1940 wurde als neuer Inhaber des Geschäfts Johannes Feldmann (geb. 1902, Mitglied der NSDAP 1928–1932 und 1935–1945) mit der Firma Johannes Feldmann KG Modewaren vermerkt, die im Dezember 1938 im Handelsregister eingetragen worden war – die Jahreseinnahmen des ehemaligen Textilverkäufers Feldmann verdoppelten sich dadurch. Auch die Immobilien wiesen 1940 neue Eigentümer auf: das Haus Grindelallee 78/80 gehörte nun dem Textilvertreter Gustav Langhein, das Haus Grindelallee 86/88/90 war bereits im Juni 1936 an den Wirtschaftsprüfer Friedrich C.J. Busch (geb. 1896, seit 1933 Mitglied der NSDAP) und dessen Schwager, den Hausmakler/ Grundstücksverwalter Walter Seifert (geb. 1900, 1934 Rückkehr aus Venezuela, kein Mitglied der NSDAP) verkauft worden. Eduard Hirschfeldt starb laut Sterbeurkunde am 19. Oktober 1941 in Hamburg an einer Gehirnblutung, Atemlähmung und Harnblasenentzündung – sechs Tage bevor der erste Deportationszug Hamburg in Richtung Lodz/ Litzmannstadt verließ. Die Kombination der ersten beiden Todesursachen könnte auf einen Suizid hindeuten; zumal sein Name laut United States Holocaust Memorial Museum (USHMM) in einer Transportliste des Gettos Lodz stand. Im Register "Unnatürliche Sterbefälle" der Hamburger Polizei tauchte sein Name nicht auf. Er wurde auf dem Jüdischen Friedhof in Ohlsdorf beigesetzt. Seine Ehefrau wurde am 18. November 1941 ins Getto Minsk deportiert; an sie erinnert ein Stolperstein in der Grindelallee 88.


Stand: Januar 2019
© Björn Eggert

Quellen: 1; 4; 5; Staatsarchiv Hamburg (StaH) 213-13 (Landgericht, Wiedergutmachung), 14911 (Jewish Trust für Walter Hirschfeldt); StaH 221-11 (Entnazifizierung), 60857 (Friedrich C.J. Busch); StaH 221-11 (Entnazifizierung), X 1060 (Johannes Feldmann); StaH 221-11 (Entnazifizierung), F 9492 (Werner Reding); StaH 221-11 (Entnazifizierung), 25541 (Walter Seifert); StaH 332-5 (Standesämter), 8036 u. 419/1916 (Sterberegister 1916, Louis Hirschfeldt); StaH 332-5 (Standesämter), 3332 u. 340/1919 (Heiratsregister 1919, Walter Hirschfeldt u. Bertha Kaufherr); StaH 332-5 (Standesämter), 8081 u. 382/1925 (Sterberegister 1925, Dora Hirschfeldt geb. Burchard); StaH 332-5 (Standesämter), 9815 u. 1784/1925 (Sterberegister 1925, Max Pintus); StaH 332-5 (Standesämter), 8120 u. 132/1933 (Sterberegister 1933, Franz Hirschfeldt); StaH 332-5 (Standesämter), 9920 u. 602/1941 (Sterberegister 1941, Eduard Hirschfeldt); StaH 332-7 (Staatsangehörigkeitsaufsicht), A III 21 Band 16 (1911-1915 A-H), Ed. Hirschfeldt 1912 Nr. 117546, Louis Hirschfeldt 1912 Nr. 117552, Franz Hirschfeldt 1913 Nr. 121936; StaH 332-8 (Meldewesen), K 6261 (Alte Einwohnermeldekartei 1892-1925), Louis Hirschfeldt, Dora Hirschfeldt geb. Burchard; StaH 332-8 (Meldewesen), K 6734 (Alte Einwohnermeldekartei 1892-1925), Gertrud Pintus, Max Pintus; StaH 332-8 (Meldewesen), K 6850 (Alte Einwohnermeldekartei 1892-1925), Erna Samuel, Ernst Samuel, Günther Samuel; StaH 332-8 (Meldewesen), K 7441 (Einwohnermeldekartei Wandsbek), Louis Hirschfeldt, Eduard Hirschfeldt; StaH 352-5 (Gesundheitsbehörde – Todesbescheinigungen), 1912, Sta. 20, Nr. 616 ("Kind von Franz Hirschfeldt"); StaH 352-5 (Gesundheitsbehörde – Todesbescheinigungen), 1933, Standesamt 20, Nr.132 (Franz Hirschfeld); StaH 522-1 (Jüdische Gemeinden), 992b (Kultussteuerkartei der Deutsch-Israelitischen Gemeinde Hamburg), Fritz Weinstein, Franz Hirschfeldt, Gertrud Hirschfeldt; Jüdischer Friedhof Hamburg-Ohlsdorf, Gräberverzeichnis im Internet, Louis Hirschfeldt (Grablage B 9-35), Derbora Hirschfeldt (Grablage B 9-36), Franz Hirschfeldt (Grablage K2-69), Eduard Hirschfeldt (Grablage ZW10-140); Labo (Landesamt für Bürger- u. Ordnungsangelegenheiten) Berlin, Entschädigungsakte 77.910 (Erna Samuel); Stadt Teterow, Archiv, Geburtsurkunde 22/1876 (Paula Hirschfeldt), 13/1878 (Eduard Hirschfeldt), 24/1880 (Betty Hirschfeldt), 29/1882 (Franz Hirschfeldt); Justus-Liebig Universität Gießen, Universitätsarchiv (Philosophische Fakultät Promotionsakte 1006 Ernst Samuel); Bundesarchiv Koblenz, Gedenkbuch (Erna Ernestine Samuel, Günther Samuel, Fritz Weinstein, Gertrud Weinstein geb. Samuel); Recherchen von Detlev Riemer zu Familie Samuel, 1990; Handelskammer Hamburg, Handelsregisterinformationen (Johannes Feldmann KG, HR A 44670); Hamburger Börsenfirmen, Hamburg 1910, S. 336 (L. Kaufherr, Assec., General-Agent d. Meckl. Lebensversicherungsbank Schwerin); Hamburger Börsenfirmen, Hamburg 1926, S. 531 (Löb Kaufherr, Assec., Steindamm 76); Hamburger Börsenfirmen, Hamburg 1935, S. 437 (Löb Kaufherr, Assekuranz, Inhaber Werner Reding, Mönckebergstraße 19); Adressbuch Hamburg (Franz Hirschfeldt) 1910, 1913, 1920, 1924, 1928, 1929, 1931, 1932, 1935, 1937, 1938; Adressbuch Hamburg (Eduard Hirschfeldt) 1907-1914, 1918-1920, 1923-1925, 1928-1935, 1937-1941; Adressbuch Hamburg (Walter Hirschfeldt) 1920-1921, 1923, 1925, 1927-1929, 1932-1934; Adressbuch Hamburg (Branchenbuch, Kauf- u. Warenhäuser) 1914, 1920 (Franz Hirschfeld, Lindenallee 47); Telefonbuch Hamburg (Franz Hirschfeldt, Woll-, Weiß- u. Modew.) 1914; Deutsche Nationalbibliothek, Ernst Samuel (Dissertation Gießen 1921, Johann Baner als Ermattungsstratege in den Feldzügen 1634-1639); Deutsche Nationalbibliothek, Gertrud Pintus (Philosophische Dissertation Hamburg 1925, Die Entwicklung der ländlichen Erzählung in der modernen vlämischen Literatur); Friedrich Detlev Hardegen (Hrsg.), Hingesehen – Weggeschaut, Die Novemberpogrome 1938 in Augenzeugenberichten, Stettin 2013, S. 156, 159 (Gesetze); Bernhard Sauer, Goebbels "Rabauken". Zur Geschichte der SA in Berlin-Brandenburg, in: Uwe Schaper/ Werner Breunig (Hrsg.), Berlin in Geschichte und Gegenwart (Jahrbuch des Landesarchivs Berlin), 2007, S. 115 (SA-Aufmarsch in Trebbin 1927); Anna von Villiez, Mit aller Kraft verdrängt. Entrechtung und Verfolgung "nicht arischer" Ärzte in Hamburg 1933 bis 1945, Hamburg 2009, S. 246/247 (Lesser/ Lothar Conitzer); www.tracingthepast.org (Volkszählung Mai 1939), Eduard Hirschfeldt, Henny Hirschfeldt geb. Burchard, Erna Samuel, Günther Samuel, Fritz Weinstein, Gertrud Weinstein, Jeanette Weinstein (eingesehen 4.4.2017); www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf (Stolperstein Kantstraße 75, Biografie zu Erna Samuel von Birgit Holland); www.ancestry.de (Eduard Hirschfeldt Transportliste Getto Lodz; Hugo Hirschfeldt Heiratsregister 1910 östliche preußische Provinzen); www.stolpersteine-hamburg.de (Bertha Hirschfeldt geb. Kaufherr, Henny Hirschfeldt geb. Burchard, Fritz Weinstein).
Zur Nummerierung häufig genutzter Quellen siehe Link "Recherche und Quellen".

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