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Marion Ursztajn * 1932
Colonnaden 21/23 (Hamburg-Mitte, Neustadt)
HIER WOHNTE
MARION URSZTAJN
JG. 1932
DEPORTIERT 1943
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET
further stumbling stones in Colonnaden 21/23:
Felix Ursztajn, Hedwig Ursztajn, Jankiel Ursztajn, Margot Ursztajn
Fiszel Ursztajn (auch Felix Urstein), geb. 21.5.1890 in Dobrenice/Polen, zwangsausgewiesen am 28.10.1938 über die polnische Grenze bei Zbąszyń (deutsch Bentschen), ermordet im besetzten Polen
Hedwig (auch Jadwiga) Ursztajn, verw. Richheimer, geb. Beckhard, geb. 16.3.1901 in Herrstein in der Nähe von Idar-Oberstein, zwangsausgewiesen am 28.10.1938 über die polnische Grenze bei Zbąszyń (deutsch Bentschen), ermordet im besetzten Polen
Jankiel Ursztajn, geb. 24.5.1898 in Dobrenice/Polen, deportiert am 10.3.1943 in das Getto Theresienstadt, am 28.10.1944 deportiert nach Auschwitz, dort ermordet
Margot Ursztajn, geb. Fridberg, geb. 24.11.1908 in Altona, deportiert am 10.3.1943 in das Getto Theresienstadt, am 28.10.1944 deportiert nach Auschwitz, dort ermordet
Marion Fridberg (Ursztajn), geb. 12.4.1932 in Hamburg, deportiert am 10.3.1943 in das Getto Theresienstadt, am 28.10.1944 deportiert nach Auschwitz, dort ermordet
Colonnaden 21/23
In der Straße Colonnaden 21/23 in Hamburg-Neustadt erinnern fünf Stolpersteine an Mitglieder der aus Polen stammenden jüdischen Familie Ursztajn.
Hier wohnten jedoch nur Fiszel Ursztajn (in Deutschland auch Felix Urstein oder Felix Ursztajn genannt) und seine Ehefrau Hedwig Ursztajn, verwitwete Richheimer, geborene Beckhard, die ihren Vornamen später in Jadwiga änderte.
Fiszel Ursztajns Bruder Jankiel, dessen Ehefrau Margot und deren Tochter Marion Fridberg lebten zuletzt in dem sogenannten Judenhaus in der Grindelallee 21, bevor sie am 10. März 1943 zunächst nach Theresienstadt und später nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden. Die Stolpersteine zur Erinnerung an diese drei Personen wurden aufgrund des Familienzusammenhangs ebenfalls in den Fußweg vor den Colonnaden 21/23 eingelassen.
Fiszel (Felix) und Hedwig Charlotte (Jadwiga) Ursztajn (Urstein), verw. Richheimer, geb. Beckhard
Der polnische Staatsangehörige jüdischer Religionszugehörigkeit Fiszel Ursztajn ließ sich 1934 in Hamburg nieder. Hier nannte er sich Felix Urstein. Im Hamburger Adressbuch war er als Felix Ursztajn eingetragen. Er hatte vorher in Wiesbaden gelebt und der dortigen Jüdischen Gemeinde angehört.
Fiszel Ursztajn war am 21. Mai 1890 in Dobrenice (Polen, etwa 100 km südlich von Łódź gelegen) etwa als ältestes von wahrscheinlich sechs Geschwistern zur Welt gekommen. Seine Brüder Jacob, geboren am 10. März 1897 in Łódź, und Jankiel, geboren am 24. Mai 1898 in Dobrenice, ließen sich in den 1930er Jahren ebenfalls in Hamburg nieder. Zu den beiden Brüdern gehörte die Schwester Zlata, verheiratete Simon, geboren am 23. April 1911 in Łódź. Weitere Geschwister waren wahrscheinlich der ledige in Łódź geborene Maler Adolf Urstein, der am 30. Dezember 1921 im Alter von 26 Jahren im Krankenhaus der Jüdischen Gemeinde in Berlin starb, Gilel Ursztajn, geboren am 28. August 1901 in Rozprza (südlich von Lodz gelegen), und Aron Ursztajn, geboren 1907 in Łódź. Das Schicksal von Gilel und Aron Urstajn kennen wir nicht
Der Vater, Chaim Moszek Urszajn, geboren am 27. Juli 1867 in Przerąb (südlich von Łódź), soll 1915 verstorben sein. Die Mutter, Chaima Moszka Martha Malki Ursztajn, eine 1866 im polnischen Rozprza geborene Wolrauch, lebte zuletzt in den Wittenauer Heilstätten in Berlin. Sie starb dort am 2. Dezember 1926.
Fiszel Ursztajn fand in Hamburg zunächst eine Unterkunft in dem Pensionat in der damaligen Capellenstraße 14 im Stadtteil Winterhude. Anfang Juni 1934 trat er der Jüdischen Gemeinde bei. Im November 1934 erhielt er einen Gewerbeschein für einen Textilgroßhandel im Hachmannplatz 2 (Bieberhaus) im Stadtteil St. Georg.
Kurz zuvor, am 4. September 1934, hatten Fiszel Ursztajn und die Witwe Hedwig Charlotte Richheimer, geborene Beckhard, in Hamburg geheiratet.
Hedwig Charlotte Beckhard war am 16. März 1901 wahrscheinlich in Herrstein unweit von Idar-Oberstein geboren worden. Sie war die Tochter des jüdischen Tierarztes Joseph Ludwig Isaak (genannt Hermann) Beckhard und seiner Ehefrau Clara, geborene Kahn. Auch ihre älteren Brüder Ernst, geboren am 4. Januar 1898, und Kurt Siegfried, geboren am 26. Oktober 1899, waren in Herrstein zur Welt gekommen. Zwischen 1901 und 1905 ließ sich Familie Beckhard in Ahrensbök in Schleswig-Holstein nieder. Hier wurden die weiteren Geschwister Elly Karola am 29. Januar 1905, Erna am 6. Juli 1906 und Walter Siegbert am 31. Januar 1912 geboren.
Hedwig Beckhard hatte am 24. März 1921 in Stuttgart den am 22. März 1892 in Gemmingen bei Heilbronn geborenen jüdischen Kaufmann Ferdinand Richheimer geheiratet. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor, Herbert Max, geboren am 2. August 1922 in Stuttgart, und Rolf (später Ralph), geboren am 4. Februar 1924 ebenfalls in Stuttgart. Ferdinand Richheimer nahm sich am 19. März 1933 in Chemnitz das Leben, "aus Kummer über das Dritte Reich", wie der Sohn Herbert später angab.
Das Ehepaar Ursztajn wohnte zusammen mit Hedwig Ursztajns beiden Söhnen zunächst im Krohnskamp 3 in Winterhude und ab 1936 in den Colonnaden 21/23 in Hamburg-Neustadt. Während Herbert Richheimer als Textilwaren-Verkäufer vermutlich im Unternehmen seines Stiefvaters tätig war, besuchte Rolf die Talmud-Thora Schule.
Ab Ende 1937/Anfang 1938 lautete die Wohn- und Geschäftsadresse Schäferkampsallee 28 im Stadtteil Eimsbüttel. Anscheinend versuchte Fiszel Ursztajn, sein Geschäft von der neuen Wohnadresse aus weiter zu betreiben.
Über den Geschäftsverlauf in den Jahren der zunehmenden Diskriminierung von Jüdinnen und Juden ist uns nur bekannt, dass das Betriebsvermögen Anfang 1936 auf 22.000 RM angewachsen war. Erwägungen, Deutschland zu verlassen, dürften auch in dieser Familie immer wieder angestellt worden sein, die Söhne setzten sie um: So verließ Herbert Max Richheimer am 1. April 1937 Deutschland auf der S.S. Washington. Rolf folgte ihm am 17. Oktober 1938 auf der S.S. Manhattan in die USA.
Am 28. Oktober 1938 wurden 17 000 Jüdinnen und Juden polnischer Herkunft während der sogenannten Polenaktion aus dem Deutschen Reich nach Polen abgeschoben, darunter etwa 1 000 aus Hamburg. Die polnische Regierung hatte zuvor damit gedroht, die Pässe der im Ausland lebenden Polen zu konfiszieren. Dadurch wären sie zu Staatenlosen geworden. Die NS-Regierung befürchtete, dass Tausende von "Ostjuden" dann dauerhaft auf deutschem Gebiet bleiben würden. Ohne Vorwarnung und ohne Ansehen der Person wurden Männer, Frauen und Kinder von ihren Arbeitsplätzen oder aus ihren Wohnungen im gesamten Deutschen Reich abgeholt, an verschiedenen Orten zusammengetrieben und noch am selben Tag mit der Eisenbahn über die polnische Grenze bei Zbąszyń (Bentschen), Chojnice (Konitz) in Pommern und Bytom in Oberschlesien deportiert. Die Kosten der Aktion sollten die abgeschobenen Jüdinnen und Juden tragen. Nur wenn dies nicht möglich wäre, sollte der Reichshaushalt in Anspruch genommen werden.
Zu den Zwangsausgewiesenen gehörten auch Fiszel und Hedwig Charlotte Ursztajn. Sie wurden in Hamburg zunächst in ein Sammellager gebracht und am Abend des 28. Oktober mit der Eisenbahn vom Bahnhof Altona zusammen mit den anderen in Hamburg lebenden polnische Juden nach der deutschen Grenzstation Neu-Bentschen (Zbąszynek) transportiert. Von dort mussten die Ausgewiesenen am nächsten Morgen einen etwa sieben Kilometer langen Fußmarsch durch unwegsames Gelände in Richtung polnische Grenze antreten. Die polnischen Grenzbeamten wollten sie nicht durchlassen, konnten die große Menge aber nicht aufhalten.
In Zbąszyń kamen die Menschen notdürftig in Pferdeställen einer ehemaligen Kaserne, einer Getreidemühle und, soweit sie bezahlen konnten, in Pensionen und Privatzimmern unter. Wer konnte, verließ Zbąszyń und reiste zu Verwandten in Polen. Nur sehr wenige erhielten eine Einreisemöglichkeit nach Palästina. Aus Dokumenten des Oberfinanzpräsidenten Hamburg wissen wir, dass sich Fiszel und Hedwig Charlotte Ursztajn im Dezember 1938 in Poznań (Posen) aufgehalten haben. Hedwig Ursztajn hatte ihren Vornamen inzwischen in die polnische Form Jadwiga geändert.
Aufgrund einer Übereinkunft zwischen den Regierungen des Deutschen Reichs und der Republik Polen wurde es einigen Zwangsausgewiesenen gestattet, zur Regelung privater und geschäftlicher Angelegenheiten vorübergehend nach Deutschland zurückzukehren. Fiszel Ursztajn durfte am 23. März 1939 nach Hamburg reisen. Ihm wurde auferlegt, Hamburg bis zum 24. Mai 1939 wieder zu verlassen. Die Rückreise nach Polen verzögerte sich bis zum 2. August 1939.
Während seines Aufenthalts in Hamburg wohnte Fiszel Ursztajn in der Grindelallee 45 bei Emma und Lazar Benjamin (genannt Leon). (Dieses Ehepaar wurde am 8. November 1941 nach Minsk deportiert und ermordet.)
Fiszel und Hedwig/Jadwiga Ursztajn weiteres Schicksal lässt sich nur aus einer Postkarte vom 20. Oktober 1941 an ihre Mutter Clara Beckhard in New York vermuten, die Hedwig Ursztajn aus Warschau, Elektoralna 13/IIa, schickte. Sie schrieb:
"Warschau, den 20. Okt. 1941
Meine Lieben Alle. Lange bin ich wieder ohne Nachricht von Euch. Ich hoffe Euch alle gesund, was auch G.L. bei uns der Fall ist. Von Euren Sendungen haben wir leider bisher noch nichts erhalten. Frau Spielmann geb. Ermann hat diesen Monat schon 10 Päckchen mit Kaffee, Kakao u. Schokolade erhalten. Ihr habt doch hoffentlich nicht veranlasst uns große Pakete zu senden. Bitte nur Päckchen senden lassen 450 g, aber laufend. Alle meine Bekannte bekamen so viel, und wir erhalten nichts. Schreibt doch öfter und ausführlich, was Ihr sendet und wie viele Päckchen unterwegs sind. Ich muss doch eine Kontrolle haben. Herzliche Grüße und Küsse auch von Felix und Euchl. Mutti und Hede."
Herbert Richheimer berichtete während des Wiedergutmachungsverfahrens nach dem Kriege, dass er mit Hedwig/Jadwiga und Fiszel Ursztajn noch bis 1942 in schriftlicher Verbindung im Warschauer Getto gestanden hat. Danach gab es kein Lebenszeichen mehr von Fiszel und Hedwig/Jadwiga Ursztajn. Es kann als sicher angenommen werden, dass sie im Warschauer Getto ermordet wurden. Beide wurden auf den 8. Mai 1945 für tot erklärt.
Jankiel und Margot Ursztajn, geb. Fridberg, sowie Marion Fridberg (Ursztajn)
Jankiel Ursztajn, Fiszel Ursztajns jüngerer am 24. Mai 1898 in Dobrenice geborene Bruder, trat im November 1936 der Jüdischen Gemeinde Hamburgs bei, die ihn als staatenlos registrierte. Er arbeitete als Vertreter in dem Textilgroßhandel seines Bruders, bis dessen Unternehmen nach der Zwangsausweisung geschlossen wurde.
Jankiel Ursztajn wohnte zunächst in der Dillstraße 16 in Hamburg-Rotherbaum zur Untermiete bei Walter und Erna Seligmann. (Walter Seligmann, der mit einer nichtjüdischen Frau verheiratet war, wurde am 10. November 1938 im KZ Sachsenhausen, später im KZ Dachau inhaftiert. Er überlebte.)
Am 18. November 1941 heirateten Jankiel Ursztajn und Margot Wilhelmina Augusta Fridberg, geboren am 24. November 1908 in der damals noch selbstständigen Stadt Altona (heute Hamburg), nachdem das Landgericht den Staatenlosen Jankiel Ursztajn von der "Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses für Ausländer" befreit hatte.
Margot Wilhelmina Augusta Fridberg war die Tochter der nichtjüdischen Emma Auguste, geborene Nubbe, geboren am 3. Dezember 1878 in Hamburg, und des jüdischen Kaufmanns Hugo Fridberg, geboren am 14. Juli 1878 in Hamburg. Beide Verlobte gaben an, ohne Vermögen zu sein. Jankiel Ursztajn erklärte zudem, seinen Lebensunterhalt bis dahin aus dem Nachlass seines Bruders bestritten zu haben. Margot Fridberg hatte bei ihrer Heirat bereits eine Tochter, Marion, geboren am 12. April 1932 in Hamburg. Sie wurde von der Gestapo unter dem Namen ihres Stiefvaters Ursztajn geführt, obwohl sie – soweit aus den zugänglichen Dokumenten erkennbar – dessen Nachnamen nicht erhalten hatte.
Die Familie musste am 13. Januar 1942 aus der Dillstraße 16 in die Grindelallee 21 wechseln. Beide Wohnhäuser wurden als "Judenhäuser" genutzt, in denen jüdische Menschen auf engstem Raum konzentriert wurden.
Es ist nicht überliefert, ob Jankiel Ursztajn während des Novemberpogroms oder danach wie viele andere jüdische Männer inhaftiert wurde. Er musste vom November 1941 bis 1943 Zwangsarbeit leisten.
Die gesamte Familie wurde am 10. März 1943 in das Getto Theresienstadt und von dort am 28. Oktober 1944 in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert, Marion Fridberg unter dem Nachnamen Ursztajn. Alle wurden ermordet.
Am 16. März 1943 beauftragte die Vermögensverwertungsstelle des Oberfinanzpräsidenten das Gerichtsvollzieherwesen, die Wohnungseinrichtung "zu Gunsten des Deutschen Reiches in freiwilliger Versteigerung" zu verkaufen. Beigefügt war ein Inventarverzeichnis mit 96 Positionen vom Kleiderschrank bis zum Matratzenschoner. Der in solchen Fällen oft beauftrage Gerichtsvollzieher Bobzien erlöste insgesamt 672,20 RM, von denen er Gebühren in Höhe von 41,75 RM abzog und den Rest auf das Konto des Oberfinanzpräsidenten bei der Reichsbank einzahlte.
Die weiteren Ursztajn-Familienmitglieder
Zlata Ursztajn, Fiszel und Jankiel Ursztajns Schwester, floh 1933 aus Deutschland und überlebte. Sie trug nach ihrer Heirat den Nachnamen Simon und lebte in Paris.
Der dritte der Ursztajn-Brüder, Jacob, hatte 1936 zunächst ein Unterkommen in der Capellenstraße 14 gefunden, wie schon sein Bruder Fiszel im Jahre 1934. Er trat wie sein Bruder Jankiel am 17. November 1936 in die Jüdische Gemeinde ein. Über Jacob Ursztajns weiteres Schicksal ist uns nichts bekannt.
Hedwig/Jadwiga Ursztajns Bruder Ernst Beckhard floh nach Frankreich. Er wurde am 23. September 1942 aus dem Sammel- und Durchgangslager Drancy bei Paris nach Auschwitz deportiert und ermordet.
Sein Bruder Kurt Siegfried heiratete die in Bremen geborene Esmeralda Braunshausen und emigrierte mit ihr in die USA.
Elly Karola Beckhard heiratete 1930 in Ahrensbök. Auch sie emigrierte in die USA. Sie starb 1982 in Westport, Fairfeld, Connecticut.
Erna Beckhard war mit einem Partner namens Ackermann verheiratet. Sie starb am 1. März 1951 in Elmhurst/Chicago. Nach der im Internet auffindbaren Sterbeanzeige trauerten um sie ihre Mutter, eine Schwester und mindestens ein Kind.
Das Schicksal von Gilel Ursztajn ist uns nicht bekannt.
© Ingo Wille
Quellen: Adressbuch Hamburg (1934-1943); StaH 213-1 Hanseatisches Oberlandesgericht 1209 Jankiel Ursztajn Ehefähigkeitszeugnis, 213-13 Landgericht Hamburg Wiedergutmachung 11771 Rolf Richheimer, 19511 Margot Fridberg, 23825 Fiszel Ursztajn, 28425 Zlata Simon, 36174 Felix Ursztajn, 214-1 Gerichtsvollzieherwesen 685 Ursztajn Margot, 314-15 Oberfinanzpräsident F 2293 Urstztajn Fiszel, FVg 7829 Rolf Richheimer, R1938/1529 Riechheimer Rolf, R1938/2855 Ursztajn Jankiel, R1938/3670 Ursztajn Felisz, 351-11 Amt für Wiedergutmachung 24816 (Hedwig Ursztajn), 34089 (Hugo Fridberg), 36942 (Zlata Simon), 45373 (Herbert Richheimer), 46317 (Rolf Ralph Richheimer), 332-5 Standesämter 1921 Geburtsregister Nr. 2929 (Hugo Fridberg), 6204 Geburtsregister Nr. 3425/1878 (Emma Auguste Freese/Nubbe), 113310 Geburtsregister Nr. 2937 (Margot Wilhelmine Auguste Fridberg), 14581 Geburtsregister Nr. 3106/1905 (Edgar Max Hermann August Fridberg), 5961 Heiratsregister Nr. 1153/1903 (Emma Nubbe/Hugo Fridberg), 14251 Heiratsregister Nr. 575/1934 (Fiszel Urstayn/Hedwig Charlotte Richheimer), 522-01 Jüdische Gemeinde in Hamburg 992 b (Kultussteuerkarteikarten). Standesamt Herrstein Geburtsregister Nr. 58/1898 (Ernst Beckhardt). Standesamt Berlin-Wittenau, Sterberegister Nr. 365/1926 (Martha Urstein geb. Wolrauch). Standesamt Berlin XIII A, Sterberegisterauszug Nr. 1779/1926 (Adolph Urstein). Stadtarchiv Ahrensbök Geburtsregister Nr. 11/1905 (Elly Karola Beckhard), Nr. 37/1906 Erna Beckhard, Nr. 12/1912 Walter Siegbert Beckhardt. Stadtarchiv Chemnitz Sterberegister Nr. 363/1933 (Ferdinand Richheimer). Bundesarchiv R58/276 Reichssicherheitshauptamt (Vereinbarung zwischen Deutschland und Polen über vorübergehende Rückkehr von Ausgewiesenen nach Deutschland). Gedenkbuch Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933 – 1945, Bundesarchiv (Ernst Ernest Beckhard, Hedwig Beckhard, Margot Ursztajn geb. Friedberg, Marion Ursztajn). Theresienstädter Gedenkbuch, S. 414f. Yad Vashem Datenbank der Holocaustopfer (Jankiel Ursztajn, Margot Ursztajn). Arolsen Archives 11422001 (Theresienstadt Haftkarteikarte Jankiel Ursztajn), 11422001 35 (Marion Ursztajn/Fridberg), 11422001 325 (Margot Ursztajn). Zack Family tree: https://www.ancestry.de/family-tree/tree/9938079/family?cfpid=-721249346&fpid=252457668844&usePUBJs=true (Zugriff 14.12.2025)

