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Stolpertonstein

Erzähler: Thomas Karallus
Sprecherin: Laura Brandt

Lina Karoline Bermann (geborene Jonas) * 1879

Isestraße 36 (Eimsbüttel, Harvestehude)


HIER WOHNTE
LINA KAROLINE BERMANN
GEB. JONAS
JG. 1879
DEPORTIERT 1942
THERESIENSTADT
1944 AUSCHWITZ
ERMORDET

Weitere Stolpersteine in Isestraße 36:
Maximilian Bermann, Agathe Blanck, Anita Coutinho, Carl Frank, Else Frank, Laura Heldberg, Walter Heldberg, Eduard Meyer, Berta Meyer, Arnold Meyer, Frieda Meyer

Maximilian Bermann, geb. 8.4.1875 in Weißenthurm, deportiert am 15.7.1942 nach Theresienstadt, dort am 1.8.1942 gestorben
Lina Karoline Bermann, geb. Jonas, geb. 1.10.1879 in Heddesdorf (Neuwied), am 15.7.1942 deportiert nach Theresienstadt, am 23.10.1944 weiter deportiert nach Auschwitz

Lina und Maximilian Bermann zogen erst im Dezember 1936 aus Buer in Westfalen nach Ham­burg. Vier Jahre lang wohnten sie in der Isestraße. Im Februar 1942 mussten sie ins "Judenhaus" Kielortallee 22 ziehen. Von hier aus traten sie am 15. Juli 1942 den Weg zur Schule Schanzenstraße an und wurden nach Theresienstadt deportiert. Maximilian Bermann starb dort bereits nach zwei Wochen. Lina Bermann lebte noch länger als zwei Jahre in Theresienstadt und und hatte auch noch Kontakt nach Hamburg, wie die abgebildete Postkarte zeigt. Mit dem Transport Et wurde sie im Oktober 1944 nach Auschwitz gebracht und ermordet.

© Christa Fladhammer

Quelle: 1; 8.
Zur Nummerierung häufig genutzter Quellen siehe Recherche und Quellen.

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